Einhaltung der Corona-Vorgaben: Polizei kontrolliert am Wochenende verstärkt

Ausflugsziele im Fokus der Kontrollen

Einhaltung der Corona-Vorgaben: Polizei kontrolliert am Wochenende verstärkt

Am kommenden Wochenende wird die Polizei verstärkt Präsenz zeigen, um zu kontrollieren, ob sich die Bevölkerung an die Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie hält. Das gab Innenminister Roger Lewentz (SPD) bekannt.

Nach Erkenntnissen der Polizei hält sich die große Mehrheit der Bevölkerung an die Anordnungen. Dennoch stellen sich Ordnungsämter und Polizei darauf ein, dass in den kommenden Tagen vermehrt touristische Ausflüge stattfinden könnten. Am Samstag und Sonntag werden frühlingshafte Temperaturen erwartet, die wahrscheinlich auch die Menschen verstärkt ins Freie locken werden. Die Polizei wird daher verstärkt Präsenz zeigen und dabei insbesondere Ausflugsziele, wie Parks, Flussufer, Wandergebiete und Sehenswürdigkeiten im Blick behalten.

Das Innenministerium wird deshalb die regionalen Polizeipräsidien temporär um weitere Polizeibeamte verstärken. Es liege auf der Hand, dass es an Frühlingstagen die Menschen zum Spaziergang an die frische Luft zieht, so Lewentz. „Gleichwohl muss mit Nachdruck darauf hingewiesen werden, dass die Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung einschließlich Mindestabstand eingehalten werden. Mir ist bewusst, dass die aktuelle Situation uns allen viel Disziplin abverlangt. Aber wir müssen weiterhin alles dafür tun, die Geschwindigkeit der Ausbreitung der Corona-Infektion zu vermindern.“ Daher seine Bitte: „Bleiben Sie möglichst zu Hause und reduzieren Sie Ihre persönlichen Kontakte so weit wie möglich. Halten Sie Kontakt mit Freunden und Familie über moderne Kommunikationsmittel.“

Auch der Inspekteur der Polizei, Jürgen Schmitt, wies darauf hin, dass die Einhaltung der Gesundheitsvorschriften besonders wichtig sei, um einer schnellen Ausbreitung des Coronavirus entgegenzutreten. „Die Polizei wird daher auch und gerade am Wochenende kontrollieren, konsequent einschreiten und entsprechende Verstöße zur Anzeige bringen“, so Schmitt. (df)

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