Viel nackte Haut im neuen Mainz-Tatort

Neuer Tatort aus Mainz: Am Sonntagabend geht Kommissarin Ellen Berlinger, gespielt von Heike Makatsch, zum zweiten Mal in Mainz auf Verbrecherjagd. Außer einigen Aufnahmen aus der Stadt sind auch freizügige Szenen zu sehen.

Viel nackte Haut im neuen Mainz-Tatort

Wenn Heike Makatsch als Kommissarin Ellen Berlinger am Sonntagabend in Mainz die Ermittlungen zu ihrem neusten Tatort „Blind Date“ aufnimmt, dann bekommt der Zuschauer auch viel nackte Haut zu sehen. Wie die „Bild“ meint, soll dies sogar der „nackteste ‘Tatort’ des Jahres“ sein.

Darum geht es

In einer Mainzer Tankstelle wird der Tankwart erschossen. Einzige Zeugin der Tat ist die blinde Jura-Studentin Rosa Münch. Kommissarin Berlinger und ihr Partner Martin Rascher ermitteln und folgen dabei den Hinweisen der Blinden: dem Geruch eines teuren Parfüms, den Stimmen von Tatverdächtigen, den von Rosa am Tatort gehörten und gefühlten Details.

Die Kommissare wollen die angreifbare Rosa schließlich unter Polizeischutz stellen, doch das lehnt die Blinde ab. Im Gegenteil, als eine junge Frau den Kontakt zu ihr sucht, deren Stimme ihr bekannt vorkommt, behält sie das für sich. Die Kommissare ahnen, dass Rosa mehr weiß, als sie sagt und die Täter vielleicht sogar kennt, mag, anziehend findet. Schließlich landet die blinde Zeugen mit der anderen jungen (tatverdächtigen) Frau im Bett.

Wie Henriette Nagel, die die blinde Zeugin spielt, in „Bild“ sagt, sei es ein berauschendes Erlebnis gewesen, eine Liebesbeziehung über das Tasten zu spielen, wie sich die Haut der anderen Person anfühlt, wie sie riecht, wie überraschend eine Berührung, ein Näherkommen sei. Eine „Intim-Koordinatorin“ erklärt der Zeitung dazu: „Bei solchen Sexszenen wird vorher ganz genau festgelegt, welche Stellungen man einnimmt, wie man sich küsst und wo man sein Gegenüber berühren darf.“

Ob der enge Kontakt der Zeugin zur mutmaßlichen Täterin sich letztendlich als lebensgefährlich erweist, zeigt der weitere Verlauf des Films. Die Ermittler müssen jedenfalls ohne die Unterstützung der blinden Zeugin weiterermitteln und zu ungewöhnlichen Methoden greifen, um weitere Tote zu verhindern.

Wer sehen möchte, wie der Fall endet, der kann dies ab 20:15 Uhr in der ARD tun und anschließend auch in der Mediathek.

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