Usher-Syndrom: Internationale Experten diskutieren in Mainz

Mit Mainz ist erstmals eine deutsche Stadt Gastgeber des Kongresses

Usher-Syndrom: Internationale Experten diskutieren in Mainz

Das Usher-Syndrom ist die häufigste Ursache für erblich bedingten, kombinierten Hörsehverlust und Taubblindheit. In Mainz werden erstmals in Deutschland internationale Experten zusammenkommen (19. bis 21. Juli) und auch Betroffene und deren Angehörige über den aktuellen Stand der Forschung informieren.

Weltweit sind etwa 400.000 Menschen von dieser Erkrankung betroffen, die als unheilbar gilt. Kinder mit Usher-Syndrom werden entweder taub oder schwerhörig mit fortschreitendem Hörverlust sowie in einigen Fällen mit Gleichgewichtsstörungen geboren. Bereits im Kindes- oder Teenageralter manifestiert sich der Sehverlust, der zuerst durch Nachtblindheit und später durch Gesichtsfeldeinschränkung und Sehverlust bis hin zum Tunnelblick gekennzeichnet ist. Ausgelöst wird das Usher-Syndrom durch Defekte in einem von zehn identifizierten Genen. Diese führen zum Absterben der Sinneszellen in der Netzhaut und im Innenohr des Patienten.

Ziel des Symposiums ist es, die Erkrankung aus verschiedenen Perspektiven heraus zu beleuchten. Die Organisatoren legen dabei großen Wert auf die Verständlichkeit der Vorträge. Es werden bewusst laienverständliche Vorträge stattfinden, die einen Überblick über die speziellen Themen geben. Die Organisatoren erwarten zu der Veranstaltung insgesamt über 300 Teilnehmer.

Das „Internationale Usher-Syndrom-Symposium – USH2018“ findet vom 19. bis 21. Juli 2018 im Konferenzzentrum des Atrium Hotels, Flugplatzstr. 44, 55126 Mainz statt.

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