Ärger um Hundehaufen auf dem Weg zur Grundschule Lerchenberg

Nicht entfernter Hundekot auf städtischen Grünanlagen sorgt auch in Mainz immer wieder für Ärger. Auch entlang des Schulwegs der Grundschule Mainz-Lerchenberg soll das ein großes Problem sein.

Ärger um Hundehaufen auf dem Weg zur Grundschule Lerchenberg

Lerchenberg zählt zu den „grünen“ Stadtteilen von Mainz. Zwischen Ober-Olmer-Wald und Draiser Senke gibt es auf dem Lerchenberg einen großen Baumbestand und Grünflächen. Diese nutzen auch viele Hundebesitzer, um mit ihren Tieren Gassi zu gehen. Immer wieder kommt es aber vor, dass die Besitzer anschließend die Kothaufen ihrer Hunde nicht entsorgen. So soll es, wie Merkurist-Leser Henrik sagt, auch auf dem Schulweg entlang der Grundschule sein, der mitten durch einen Waldabschnitt führt.

Bei einer Begehung vor Ort konnte Merkurist am Dienstagnachmittag feststellen, dass auf den Grünstreifen entlang des Schulwegs tatsächlich etliche Hundehaufen lagen.

„Empörung nachvollziehbar“

Dieses Problem ist auch der Lerchenberger Ortsvorsteherin Sissi Westrich bekannt. Vor Kurzem habe sich beispielsweise eine Mutter darüber beschwert. „Die Empörung ist natürlich nachvollziehbar“, so Westrich gegenüber Merkurist. Die Bewegungsfreiheit von Kindern sei dadurch schon eingeschränkt. „Ich finde es unmöglich, wenn die Besitzer nicht die Haufen ihrer Hunde wegmachen“, so Westrich. Wenn sie solche Situationen beobachte, spreche sie die Hundehalter direkt an. „Man muss ein bisschen Mut haben, weil es manchmal auch böse Reaktionen gibt.“

Die meisten Hundebesitzer seien aber einsichtig beziehungsweise entfernten den Hundekot sowieso sofort korrekt in einem Tütchen. Generell seien aber alle gefragt mitzuhelfen, das Problem in den Griff zu bekommen. „Jemanden vor Ort zu stationieren, der dies dauerhaft kontrolliert, ist nicht möglich“, so Westrich. Deshalb brauche es etwas Courage, die Leute direkt anzusprechen. Es solle aber kein Negativ-Klima gegen Hundebesitzer entstehen.

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