Das erwartet euch dieses Jahr beim Mainzer Weihnachtsmarkt

Am 24. November eröffnet der Mainzer Weihnachtsmarkt – dieses Mal ganz ohne Beschränkungen.

Das erwartet euch dieses Jahr beim Mainzer Weihnachtsmarkt

Nach einigem Hin und Her fand der Mainzer Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr noch unter 2G-Regelung mit entsprechenden Bändchen statt. Dieses Jahr sollen jedoch alle Beschränkungen für Weihnachtsmarkt und die verschiedenen Winterzeit-Märkte in der Stadt wegfallen. Am Donnerstag (24. November) um 17 Uhr auf der Krippenbühne wird der historische Weihnachtsmarkt offiziell von Bürgermeister Günter Beck (Grüne) und Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz (CDU) eröffnet. Schluss ist dann am 23. Dezember um 19 Uhr.

Altbekannte und neue Stände

Mit insgesamt 92 Ständen wird sich der Weihnachtsmarkt wieder über Höfchen, Markt und Liebfrauenplatz erstrecken. Gut zwei Drittel der Marktbeschicker kämen aus der Region, der Rest aus ganz Deutschland. Auch dieses Jahr wieder inmitten der Stände: die zwei historischen Kinderkarussells, das „romantische Weihnachtsdorf“ sowie die Spieluhr am Liebfrauenplatz, die Krippe am Dom, die Weihnachtspyramide am Höfchen und der LED-Lichterhimmel.

Viele der diesjährigen Stände waren auch schon 2021 vertreten. Neu hinzu kommen unter anderem der Stand von Franz Wild mit Spirituosen und Weinen, „Caspar Fashion“ mit weihnachtlichem Kunsthandwerksortiment, Helmuth Buchmann mit französischen Spezialitäten, „Liebelei Liköre“, zudem Churros mit der neuen Betreiberin Nancy Hartmann und – aufgrund der starken Nachfrage – ein zusätzlicher Crêpes-Stand von Kai Biebel. Auch karitative Stände und ein vermehrtes Fair-Trade-Angebot wird es dieses Jahr geben.

Energiesparmaßnahmen statt Corona-Beschränkungen

„Es stimmt uns froh, dass der Weihnachtsmarkt wieder in seiner gewohnten Form stattfinden kann“, sagt Wirtschaftsdezernentin Matz. So werde es weder Einlasskontrollen noch eine Maskenpflicht geben. Mit einer Veränderung müsse jedoch gerechnet werden: „Die Reduzierung des Begleitprogramms ist der Energieknappheit geschuldet“, so Matz. „Wir wollen den Energieverbrauch reduzieren und fahren diesen Bereich daher bis auf ein Minimum herunter, verbunden mit der Hoffnung, dass wir 2023 auch hier wieder ,normal‘ planen können.“ Statt wie üblich zwei Bühnen gebe es in diesem Jahr also nur eine, und auch das darauf präsentierte Musikprogramm müsse ganz ohne Strom auskommen.

Aus diesem Grund wird auch der Lichterhimmel, anders als in den Vorjahren, nur von 17 bis 22 Uhr leuchten. Bei den Ständen sollen für die Besucher jedoch keine größeren Einbußen spürbar sein. So solle Glühwein, wie schon 2021, trotz aktueller Preissteigerungen ab 3,50 Euro pro Tasse angeboten werden, verspricht Sascha Barth, Sprecher der Weihnachtsmarkt-Beschicker – natürlich mit Unterschieden zwischen den verschiedenen Betreibern. Die Beleuchtung der Stände sei bereits vor 20 Jahren auf energiesparende LED-Lichter umgestellt worden, sodass auch hier keine weiteren Sparmaßnahmen erforderlich seien, sagt der Vorsitzende der Mainzer Schausteller Marco Sottile.

„Fußball und Weihnachtsmarkt haben nichts miteinander zu tun.“ – Sascha Barth, Sprecher der Weihnachtsmarkt-Beschicker

Auch in einer anderen Frage waren sich Beschicker und die Stadt Mainz einig: Auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt werde es kein Public Viewing zur Fußball-WM geben. „Fußball und Weihnachtsmarkt haben nichts miteinander zu tun“, begründet Beschicker Barth diese Entscheidung. Auch für Wirtschaftsdezernentin Matz liegt der Fokus auf einem möglichst „normalen“ Weihnachtsmarkt-Erlebnis.

Um dieses zu gewährleisten, sollen wieder „TruckBloc“-Reihen und ein Videoüberwachungssystem eingerichtet werden. „Das Thema Sicherheit steht für uns immer an erster Stelle“, so Matz. Das Videomonitoring solle zur Messung von Besucherströmen und Früherkennung von Auffälligkeiten genutzt werden. Eine Aufzeichnung der Echtzeitaufnahmen erfolge nicht.

Zwischen der Eröffnung am 24. November und dem Abschluss am 23. Dezember ist der Mainzer Weihnachtsmarkt täglich von 11 bis 20:30 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 21 Uhr. Der Standplan wird in den Schauvitrinen am Höfchen und Liebfrauenmarkt sowie online einsehbar sein. Weitere Infos zum Programm findet ihr hier.

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