Mainzer Weihnachtsmarkt: Alles deutet auf 2G hin

Neue Corona-Bekämpfungsverordnung soll dies möglich machen

Mainzer Weihnachtsmarkt: Alles deutet auf 2G hin

Nächsten Donnerstag (25. November) wird er nun starten, der Mainzer Weihnachtsmarkt. Nach den gestrigen Bund-Länder-Beschlüssen scheint klar, dass es keine Absagen von Großveranstaltungen durch die Politik geben wird.

„Essentielle Veränderungen“

Die Stadt Mainz hält nun an der Durchführung der Veranstaltung fest - und das „unter Beachtung und Ergänzung der aktuellen Coronavorgaben des Landes Rheinland-Pfalz“, teilt die Stadtverwaltung mit. Damit gingen in der Umsetzung essentielle konzeptionelle Veränderungen im Vergleich zu vergangenen Weihnachtsmärkten einher, so die Stadt. Wie das Konzept nun genau aussehen wird, das will die Stadt am Freitagmittag erklären.

Dabei gilt als ziemlich sicher, dass die Veranstaltung unter der 2G-Regelung stattfinden wird. Ausschlaggebend wird dann die Hospitalisierungsinzidenz sein, die bei der Anwendung der neuen Corona-Maßnahmen essenziell ist. Die Hospitalisierungsinzidenz gibt auf 100.000 Menschen gerechnet an, wie viele Corona-Infizierte in den vergangenen sieben Tagen ins Krankenhaus eingewiesen werden mussten.

Ab einem Schwellenwert von 3 gilt künftig dann sowohl bei Freizeitveranstaltungen und in der Kultur als auch in der Gastronomie die 2G-Regelung. Das heißt: Nur noch Geimpfte und Genesene sind dort zugelassen. Ungeimpfte bleiben demnach außen vor. Da Rheinland-Pfalz aktuell flächendeckend über dem Wert 3 liege, wird die 2G-Regel mit der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung in Kraft treten. Dies soll am kommenden Mittwoch soweit sein, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag ankündigte. Voraussetzung dafür ist aber noch, dass der Bundesrat an diesem Freitag dem neuen Infektionsschutzgesetz zustimmt.

Sollte dies erfolgen, wird der Weihnachtsmarkt dann einen Tag nach Inkrafttreten der neuen Verordnung unter der 2G-Regel starten.

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