So könnten Geisterspiele in der Bundesliga stattfinden

Seit einigen Wochen pausiert die Fußball-Bundesliga. Nun hat die Deutsche Fußball Liga ein Konzept für die Zeit erarbeitet, wenn erste Spiele wieder stattfinden dürfen.

So könnten Geisterspiele in der Bundesliga stattfinden

Wie es mit dem deutschen Fußball in den nächsten Wochen und Monaten weitergeht, ist derzeit noch unklar. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat für mögliche Geisterspiele ein Konzept erarbeitet. Dieses stellten die Verantwortlichen der DFL auf einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag vor.

Begrenzte Personenzahl

Ein Datum für den Start der ersten und zweiten Bundesliga steht noch nicht fest. Für Spiele unter bestimmten Rahmenbedingungen haben die Verantwortlichen folgende Eckpunkte festgelegt: Insgesamt dürfen sich während Spielen der ersten Bundesliga nicht mehr als 213 Personen im Stadion aufhalten. Die Spielstätten werden dafür in drei Bereiche aufgeteilt: den Innenraum, die Tribüne und den Außenbereich. „Für ein Spiel ohne Zuschauer würde das bedeuten, dass sich 98 Personen im Innenraum und 115 Personen auf der Tribüne aufhalten dürfen. Auf dem Stadionaußengelände sind je nach Stadion bis zu maximal 109 weitere Personen vorgesehen“, erklärt Christian Seifert, Chef der DFL.

Konzept für Hygiene

Ein weiterer wichtiger Punkt sei das medizinisch-hygienische-Konzept. Dieses umfassende Konzept sieht die regelmäßige Testung der Spieler vor. So sollen Corona-Fälle registriert und analysiert werden. „Wenn wir den Spielbetrieb wieder aufnehmen dürfen, dann werden wir das tun, was in dieser Krise in jedem Unternehmen und in der Politik das Gebot der Stunde ist. Wir werden von Tag zu Tag immer wieder aufs Neue prüfen, was verantwortbar ist. Wir werden das alles sehr genau verfolgen“, erklärt Seifert. Abschließend betonte Seifert, dass man, sobald man das offizielle Ok bekomme, „bereit wäre“, wieder Fußball zu spielen. (js)

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