Unfalltod gewünscht: Lkw-Fahrer provoziert Polizisten

44-Jähriger zeigt sich sehr aggressiv

Unfalltod gewünscht: Lkw-Fahrer provoziert Polizisten

Bei einer Verkehrskontrolle hat sich ein Lkw-Fahrer am Mittwochabend gegenüber Polizisten äußerst aggressiv gezeigt und den Beamten sogar einen „schönen Unfalltod“ gewünscht. Das meldet die Polizeiinsspektion Bingen.

Die Polizisten waren gerade mit ihrem Streifenwagen auf der A61 in Richtung Norden unterwegs, als diese auf Höhe des Autobahndreiecks Nahetal auf zwei Sattelzüge aufmerksam wurden. Der hintere Sattelzug startete einen Überholvorgang, während der auf dem rechten Fahrstreifen fahrende Sattelzug kurzzeitig in Schlangenlinien fuhr. Die Polizeibeamten konnten dabei beobachten, wie der Fahrer dieses Sattelzugs ein Mobiltelefon mit beiden Händen auf Höhe des unteren Lenkradbereichs hielt und darauf tippte.

Bei der anschließenden Kontrolle lachte der Fahrzeugführer die Beamten aus. Wie die Polizei mitteilt, habe der Lkw-Fahrer ein lächerlich machendes und aggressive Verhalten gezeigt. Die Polizisten sprachen den 44-Jährigen deshalb mehrmals auf sein Verhalten und seinen unangemessenen Ton an. Den Verstoß, ein Mobiltelefon während der Fahrt genutzt zu haben, gab der Mann indes nicht zu.

Auf den Hinweis der Beamten, dass gegen ihn nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren verbunden mit einem Bußgeld eingeleitet wird, reagierte der Lkw-Fahrer schroff. Geld werde von ihm niemand erhalten, so die Meinung des 44-Jährigen. Zum Abschluss der Kontrolle wünschte der Lkw-Fahrer den Beamten dann noch einen „schönen Unfalltod“.

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