Was das RGZM so besonders macht

Wissenschaftsminister besucht Merkurist-Redaktion

Was das RGZM so besonders macht

Mehr als 200.000 Exponate beherbergt das Archiv des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) in Mainz. Mit dem Umzug in das neue Domizil an der Neutorstraße steht auch die Digitalisierung dieser Stücke auf dem Plan.

Das freut auch Konrad Wolf, den rheinland-pfälzischen Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (SPD), der auf seiner Sommertour auch der Merkurist-Redaktion einen Besuch abstattete. Denn so werde das Wissen aus Archäologie, Geschichte und auch Naturwissenschaften der Öffentlichkeit noch besser und leichter zugänglich gemacht. „Es ist ein riesiges Archiv und ich freue mich, dass die Öffentlichkeit gute Einblicke bekommen wird.“

Überhaupt sei das RGZM für ihn ein besonderes Museum. „Wir sprechen hier von einem Forschungsmuseum, in dem wir den Besuchern auch Einblicke in die Prozesse geben können.“ Oftmals seien nämlich nur die Ergebnisse wirklich sichtbar, wie aber die Wissenschaftler zu diesen kommen, bleibe oft verborgen. „Denken Sie nur einmal an Wissenschaftssendungen, da wird Ihnen auch nur das Ergebnis der Forschung präsentiert, selten aber, wie die Wissenschaftler dorthin gelangen.“ Von solchen Forschungsmuseen gebe es nur acht in ganz Deutschland.

Bisher liege man mit dem Umzug des RGZM voll im Zeitplan. „Es wird sehr schön und so ganz anders als ein klassisches Museum“, so Wolf weiter. 2020 soll dann das neue Museum eröffnen. (pk)

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