Wahl der Ortsvorsteher: Das sind die Ergebnisse

In vielen Stadtteilen muss eine Stichwahl über den Ortsvorsteher entscheiden

Wahl der Ortsvorsteher: Das sind die Ergebnisse

Neben den Europawahlen haben in Mainz am Sonntag auch die Ortsvorsteherwahlen stattgefunden. Dabei gab es teils Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhabern und Herausforderern.

In der Altstadt kommt es zwischen dem amtierenden Ortsvorsteher Brian Huck (Grüne) und Andreas Behringer (SPD) zur Stichwahl. Huck erreichte 44,6 Prozent der Stimmen, Behringer 19,4 Prozent. In Bretzenheim liegt Claudia Siebner (CDU) vorne (37,7 Prozent). Sie muss aber in die Stichwahl gegen den Kandidaten der Grünen, Fabian Ehmann (26,7 Prozent).

In Drais hat nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen Amtsinhaber Norbert Solbach (52,3 Prozent) knapp gegen seinen SPD-Herausforderer Dr. Matthias Dietz-Lenssen (47,7 Prozent) gewonnen. Auch in Ebersheim gibt es ein enges Rennen zwischen Amtsinhaber Matthias Gill (Grüne), der auf vorläufig 37,1 Prozent der Stimmen kommt, und Herausforderin Anette Odenweller von der CDU (39,6 Prozent). Hier muss die Stichwahl entscheiden.

Auch in Hartenberg-Münchfeld geht es in die Stichwahl. Amtsinhaberin Karin Trautwein (CDU) lag mit 28,1 Prozent knapp hinter Christin Sauer (30,1 Prozent) von den Grünen. In Hechtsheim gewann Amtsinhaber Franz Jung (CDU) mit 33 Prozent der Stimmen ebenfalls knapp vor Herausforderin Tatiana Herda Muñoz (28,5 Prozent). Trotzdem muss auch hier die Stichwahl entscheiden. In Laubenheim lag Gerhard Strotkötter (SPD) mit 48,4 Prozent vorne. Er muss aber gegen Norbert Riffel (CDU) in die Stichwahl. Er holte 23,6 Prozent der Stimmen. In Finthen gewann Uta Schmitt (CDU) mit 36 Prozent der Stimmen zwar vor ihrem Kontrahenten Manfred Mahle von der SPD (24,1 Prozent). Eine Stichwahl wird es aber auch hier geben.

Richtig deutlich ist das Ergebnis in Lerchenberg. Ortsvorsteherin Sissi Westrich kann wieder jubeln. Sie gewann mit 73,9 Prozent der ausgezählten Stimmen. In Marienborn erreichte Amtsinhaber Dr. Claudius Moseler (ÖDP) 42,3 Prozent der Stimmen. Trotzdem muss er in die Stichwahl gegen SPD-Kandidat Achim Rhein (21,8 Prozent). In Mombach gewann Christian Kanka (SPD) mit 41,3 Prozent der Stimmen. In der Stichwahl tritt er gegen Ansgar Helm-Becker von den Grünen an (17,3 Prozent).

Auch in der Neustadt ging es eng zu. Ortsvorsteher Johannes Klomann (SPD) lag zum Schluss knapp sechs Prozentpunkte hinter Christoph Hand (Grüne / 38,9 Prozent). Beide müssen in eine Stichwahl. In der Oberstadt lag Daniel Köbler (Grüne / 29,2 Prozent) am Ende knapp vor Myriam Lauzi (SPD / 26,3 Prozent). Auch hier entscheidet die Stichwahl. Und in Weisenau hat Amtsinhaber Ralf Kehrein (SPD) knapp die 50-Prozent-Marke verpasst. Er muss in die Stichwahl gegen Robert Opara von den Grünen (25,8 Prozent). In Gonsenheim lag Sabine Flegel (CDU) vorne (44,5 Prozent). Sie muss gegen Markus Alvarez Gonzalez von den Grünen (25,5 Prozent) ins entscheidende Duell.

Um Ortsvorsteher zu werden, muss ein Kandidat mindestens 50 Prozent der gültigen Stimmen erhalten. Ansonsten müssen sich die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen in drei Wochen (16. Juni) einer Stichwahl um das Amt des Ortsvorstehers stellen. (ab/df)

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