Aufregung um nicht abgeholte Christbäume: So reagiert die Stadt Mainz

Obwohl der Abholtermin längst vorbei ist, liegen in Mainz teils noch Weihnachtsbäume auf der Straße. Die Stadt erklärt nun, was nun passiert.

Aufregung um nicht abgeholte Christbäume: So reagiert die Stadt Mainz

Mehrere Tage lang schmückten sie die Wohnzimmer, doch nun sorgen sie mancherorts für Unmut: In einigen Mainzer Straßen liegen nach dem offiziellen Abholtermin am 17. Januar noch immer ausgediente Weihnachtsbäume, wie Leser gegenüber Merkurist berichten.

Stadt reagiert

So liegen laut Leserin Andrea in der Klarastraße vor dem Dalberger Hof seit zwei Wochen mehrere Tannen, die „definitiv rechtzeitig da“ lagen und „einfach nicht abgeholt“ wurden. Ähnliches berichtet Leser Thorsten aus Mombach. Andere Bürger scheinen den Termin aber auch verpasst zu haben und ihre Bäume erst danach an die Straße gelegt zu haben, wie Leser Paul beobachtet hat.

Auf Anfrage von Merkurist erklärt die Stadt Mainz, dass es gelegentlich vorkommen könne, dass Mitarbeiter der Kommunalen Abfallwirtschaft (KAW) einzelne Bäume übersehen. Dies sei vor allem dann der Fall, wenn die Tannen im Gebüsch oder zwischen eng geparkten Autos abgelegt werden. Bürger könnten die Abholung jedoch unterstützen, indem sie sich mit Nachbarn absprechen und die Bäume zerkleinert an einer übersichtlichen Stelle sammeln.

Alle bisher gemeldeten Beschwerden seien in der vergangenen vierten Kalenderwoche bereits abgearbeitet worden. Zusätzlich kündigt die Stadt eine zweite Extratour an, die in der laufenden fünften Kalenderwoche noch einmal gezielt Schwerpunkte anfahren soll.

So werden Mainzer ihren Baum jetzt noch los

Die Mitarbeiter der regulären Bioabfalltouren sind zudem angewiesen, bei ihren Fahrten gesichtete Bäume im öffentlichen Raum mitzunehmen, heißt es von Seiten der Stadt.

Wer seinen Baum aber immer noch zu Hause hat, wird gebeten, diesen selbst zu entsorgen. Klein geschnitten dürfen Äste mit bis zu vier Zentimetern Durchmesser in die Biotonne. Alternativ kann der gesamte Baum zu einem Wertstoffhof oder zum Entsorgungszentrum gebracht werden. Dort werden dickere Äste bis acht Zentimeter als Grünschnitt und noch dickere Stämme als naturbelassenes Holz angenommen.