Beschäftigte der Unimedizin Mainz protestieren gegen Kürzungen

Beschäftigte der Mainzer Unimedizin protestieren in der kommenden Woche gegen geplante Kürzungen. Sie befürchten deutliche Verschlechterungen in der Versorgung und sogar Personalabbau.

Beschäftigte der Unimedizin Mainz protestieren gegen Kürzungen

Die Beschäftigten der Universitätsmedizin Mainz wollen am kommenden Donnerstag (28. Mai) gegen geplante Kürzungen in der Gesundheitsversorgung protestieren. Das kündigt die Gewerkschaft Verdi an. Die Aktion ist Teil des bundesweiten „Klinikaufstands“.

Grund für den Protest ist ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beschäftigten, der Personalrat und die Gewerkschaft Verdi befürchten dadurch deutliche Verschlechterungen und Personalabbau. Auch die Klinikträger teilen diese Sorge. Die zentrale Forderung lautet, dass das Gesetz in seiner jetzigen Form nicht vom Bundestag verabschiedet werden darf.

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, kommen die Beschäftigten am Donnerstag um 8 Uhr zu einer außerordentlichen Personalversammlung zusammen. Dazu sind auch der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Bundestagsabgeordnete der Regierungskoalition eingeladen.

Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr ist zudem eine Fotoaktion im Hörsaal des Pathologie-Gebäudes am Reisingerweg geplant.