Ideen für den Klimaschutz: Neue Mitmach-Aktionen in Mainz

Was können die Politiker tun, um das Klima besser zu schützen? In der Neustadt können die Mainzer nun ihre Wünsche an die Politik auf Klimabänder schreiben. Auch die Stadt Mainz will ihre Bürger mehr am Klimaschutz beteiligen.

Ideen für den Klimaschutz: Neue Mitmach-Aktionen in Mainz

Lange, bunt bemalte Stoffbänder, voll mit guten Klimawünschen: Die bundesweite „Klimabänder“-Aktion von „Omas for Future“ findet nun auch in Mainz statt. Alle Mainzer sind dazu aufgerufen, auf ein langes Band aus Stoffresten ihre Wünsche an die Politik zu schreiben. Sammelstelle für die Mainzer Bänder ist am Cardabela-Buchladen in der Frauenlobstraße 40 in der Neustadt.

Bei der Veranstaltung „Es geht auch ohne Plastik“ am 15. Juli in der Alten Ziegelei in Bretzenheim wird die Gruppe „Parents4Future“ zudem mit einem Infostand vertreten sein. Zwischen 19 und 21 Uhr können alle Interessierten vor Ort Klimawunschbänder gestalten.

Mitte August werden die Bänder dann in einer großen Fahrrad-Sternfahrt aus ganz Deutschland nach Berlin gebracht. Dort werden sie auf dem „Festival der Zukunft“ zwischen Kunstinstallationen, Ständen und Showacts aufgehängt werden.

Mehr Infos zur Aktion findet ihr hier.

Stadt Mainz: Klimaneutralität bis 2035

Auch die Stadt Mainz will beim Klimaschutz mit großen Schritten vorangehen und ruft zur Beteiligung auf: Der „Mainzer Masterplan“ sieht vor, dass die Stadt idealerweise bis zum Jahr 2035 klimaneutral ist.

„Klimaneutralität kann aber nur erreicht werden, wenn alle Bereiche der Stadtgesellschaft aktiviert werden – denn nur mit einer gemeinsamen Anstrengung können wir die Vision von einer klimaneutralen Stadt Mainz Realität werden lassen“, teilte Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) am Montag (12.7.) in einer Pressemitteilung mit. Ab Herbst können sich sowohl Bürger als auch Fachleute am Prozess beteiligen und Maßnahmen vorschlagen. Es wird einen Projektwettbewerb für Klimaschutz-Projekte geben sowie eine Fachbeteiligung für die Bereiche Energie, Gebäude, Wirtschaft, Mobilität und klimaverträglicher Alltag.

Informationen zum Beteiligungsprozess gibt es ab Herbst hier.

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