So lief die „Fridays for Future“-Demo in Mainz

Tausende von Teilnehmern bei Klimaprotesten

So lief die „Fridays for Future“-Demo in Mainz

Tausende Menschen haben am Freitag in Mainz für eine bessere Klimapolitik demonstriert. Die „Allgemeine Zeitung“ schreibt von 8000 Teilnehmern, die auf die Klimaerwärmung und die Auswirkungen der aktuellen Politik aufmerksam machten. Die Mainzer Demo war Teil einer weltweiten Protestaktion an diesem Freitag. Unter dem Motto „Alle fürs Klima“ gingen in Mainz Schüler, Studenten, Unternehmen und Lokalpolitiker auf die Straße (wir berichteten).

Die Demonstration wirkte sich auf den Verkehr in Mainz aus: Busse, Straßenbahnen und Autos waren von Straßensperrungen betroffen. Die Mainzer Organisatoren riefen zu einem „Sternmarsch“ mit drei Demonstrationszügen auf, die zur Abschlusskundgebung auf dem Gutenbergplatz führten. In den Bereichen rund um die Demonstration kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Initiator und Klimaaktivist Maurice Conrad (Piraten) sagte während der Kundgebung: „Junge Leute haben mehr erreicht als viele der Politiker. Es darf keine Untätigkeit mehr geben. Kein Politiker kann behaupten, dass er die Fakten nicht kennt.“

Für die Teilnehmer von „Fridays for Future“ war der Grund, warum sie demonstrierten, klar. „Es gibt kein wichtigeres Thema als die Klimakatastrophe“, sagte Teilnehmerin Svenja.

„Man spürt, dass die Schülerbewegung eine Dynamik entfacht hat.“ - Felix

Malu findet, dass andere Länder Deutschland schon voraus sind: „Es muss weltweit thematisiert werden, andere Länder tun da schon mehr.“ Eine weitere Gruppe von Teilnehmerinnen war sich einig, warum sie heute hier waren. „Es ist wichtig ein Zeichen zu setzen. Wir müssen der Politik zeigen, dass etwas getan werden muss“, sagten sie.

Deutschlandweit gingen heute tausende Menschen auf die Straßen, um für die Verbesserung des Klimas zu demonstrieren. Allein in Berlin waren laut Veranstalter „Fridays for Future“ etwa 270.000 Menschen auf der Straße.

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