Großübung in Mainz angekündigt

Die Mainzer Feuerwehr probt am Samstag für den Ernstfall. Simuliert wird ein großer Stromausfall. Für Bürger werden die Übungen an mehreren Orten in der Stadt sichtbar sein.

Großübung in Mainz angekündigt

Die Feuerwehr Mainz beteiligt sich am Samstag (26. September) am landesweiten Übungstag für den Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz. Zwischen 8 und etwa 14 Uhr werden dabei für eine großflächige Schadenslage die Führungs- und Kommunikationsstrukturen geprobt.

Grundlage für das Szenario in Mainz ist ein länger andauernder Stromausfall mit den daraus folgenden Einschränkungen der Kommunikations- und Versorgungsstrukturen. Ein Schwerpunkt der Übung liegt auf der Arbeit des Führungsstabes und der Leitstellen. Geübt werden unter anderem die Erstellung eines gemeinsamen Lagebildes, die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen sowie alternative Kommunikationswege. Auch Oberbürgermeister Nino Haase will sich vor Ort einen Eindruck vom Ablauf verschaffen.

Übung auch für Bürger sichtbar

Für die Bevölkerung wird die Übung vor allem an mehreren Notfallmeldestellen im Stadtgebiet sichtbar. Einige der vorbereiteten Standorte werden am Samstag aufgebaut und besetzt. An solchen Stellen können Bürger im Ernstfall, etwa bei einem Ausfall der Notrufnummern 110 und 112, persönlich Notfälle melden. Die Feuerwehr betont, dass es sich am Samstag ausschließlich um einen Übungsbetrieb handelt und die Notrufnummern regulär zur Verfügung stehen. An der Mewa Arena und den Zufahrtswegen wird der ASB-Landesverband mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen einen Sammelraum anfahren.

Allein am Mainzer Übungsteil sind rund 100 Einsatz- und Unterstützungskräfte beteiligt. Ziel ist es, bestehende Pläne unter möglichst realistischen Bedingungen zu überprüfen und Erkenntnisse für den Ernstfall zu gewinnen.