Das ändert sich jetzt beim ersten Mainzer „Veganfleisch“-Döner

Neuer Vegandöner und weitere pflanzliche Produkte: Im „Kaiser Pide & Kebaphaus“, dem ersten Mainzer Dönerladen mit veganem Fleischersatz, gibt es einige Neuerungen.

Das ändert sich jetzt beim ersten Mainzer „Veganfleisch“-Döner

Vor eineinhalb Jahren war es in Mainz noch eine Neuheit: Das „Kaiser Pide & Kebaphaus“ am Bismarckplatz von Inhaber Suphi Tas bot als erster Dönerladen in Mainz auch veganen Fleischersatz an. Die Idee dazu hatte Mediendesigner Bernhard Dulle. Er wohnte früher über dem Dönerladen, den es seit 15 Jahren gibt, und war dort oft essen. Mittlerweile ist er für das Marketing des Ladens verantwortlich. „Ich habe Suphi immer wieder gesagt: Biete den veganen Döner an und die Leute rennen dir die Bude ein.“

Über ein halbes Jahr testete das Team vegane Fleischsorten. Tas entschied sich schließlich für eine Bio-Variante aus Soja. „Wenn es gut läuft, erweitern wir vielleicht unsere veganen und vegetarischen Menüs“, sagte er damals. Und jetzt, eineinhalb Jahre später, ist es soweit.

Neues Döner-„Fleisch“ und weitere Produkte

Tas erweitert nun das vegane Angebot: Jetzt stehen auch pflanzliche Varianten von Schnitzeln, Nuggets, Meatballs, Frikadellen und Thunfisch auf der Speisekarte. In den vergangenen Monaten habe man immer wieder getestet, welche Marken möglichst authentisch schmecken. Von der Wahl sei man nun überzeugt. „Unsere veganen Meatballs schmecken so echt, dass sich sogar Neandertaler davon was hätten liefern lassen“, sagt Dulle.

Neu ist auch das vegane Döner-„Fleisch“: Statt Soja biete man jetzt das auf Erbsenprotein basierende Produkt von „Planted“ aus der Schweiz an. Auch das mittlerweile geschlossene Lokal „Happy Döner“ in der Stadthausstraße setzte auf das „Erbsen-Fleisch“. David Döring, der Vertriebsbeauftragte von Planted Deutschland, wohnt selbst in Mainz. Er sagt: „Anders als bei vielen veganen Ersatzprodukten setzen wir komplett auf natürliche Zutaten. Es gibt keine Geschmacksverstärker, es kommt nur ins Produkt, was man auch zuhause in der Küche findet.“

Wie Dulle sagt, nehmen die Kunden die pflanzlichen Produkte gut an. Mittlerweile seien 25 Prozent der bestellten Döner mit veganem „Fleisch“. Und das sorge auch für ein ganz neues Publikum. Inhaber Tas sagt: „Wir freuen uns sehr über die vielen, wirklich wunderbaren neuen Kundinnen und Kunden.“ Mittlerweile würden junge Familien und Studenten einen Großteil der Kunden ausmachen. „Dadurch kommt eine viel lebhaftere Stimmung in den Laden.“

Wer den „Planted“-Döner probieren will, bekommt ihn für 8 Euro im „Kaiser Pide & Kebaphaus“ im Kaiser-Karl-Ring. Infos zu den anderen veganen Produkten gibt es hier.

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