So sollen die Stechmücken bekämpft werden

Defekte Hubschrauber wieder startklar

So sollen die Stechmücken bekämpft werden

Die Bekämpfung der Stechmücken kann weitergehen. Nachdem zwei Hubschrauber der „Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage“ (KABS) ausgefallen waren, sind sie jetzt wieder startklar. Das teilte der Direktor der KABS laut dpa am Mittwoch mit.

Der gemeinnützige Verein verhindert nach eigenen Angaben die Vermehrung von Stechmücken biologisch und umweltschonend. Dabei arbeiten die Mitarbeiter der KABS mit dem Bakterium Bacillus thuringiensis israelensis (b.t.i.), das Mückenlarven abtötet. Mit Hubschraubern wird das Mittel in Form von Eisgranulat weitflächig ausgestreut.

Weil die Hubschrauber ausgefallen waren, schlüpften zuletzt zwischen Rastatt und Mainz besonders viele Stechmücken. Wegen des vielen Regens im Mai stieg der Rheinpegel stark an und es kam zu Überschwemmungen. Das führte zu einem Massenschlupf von Stechmückenlarven. In den nächsten Tagen dürften die Schnaken laut Becker mit zunehmender Wärme auch massig in den Städten auftreten. (mm)

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