So will die Stadt Mainz Kinder und Jugendliche an Fastnacht schützen

Damit die Fastnacht für alle sicher bleibt, setzt die Stadt Mainz auf Prävention: Streetworker sind unterwegs, es gibt Kontrollen und spezielle Notfallnummern für Frauen sowie für verlorene Kinder.

So will die Stadt Mainz Kinder und Jugendliche an Fastnacht schützen

Damit die Straßenfastnacht für alle ein positives Erlebnis wird, ruft die Stadt Mainz zu einem achtsamen Miteinander auf. Wie der Fachbereich Kinder- und Jugendschutz mitteilt, sei der Schutz junger Menschen eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, bei der Erwachsene eine wichtige Vorbildfunktion hätten.

Ein bewusster Umgang mit Alkohol und respektvolles Verhalten seien entscheidend. Um dies zu unterstützen, werden an den Fastnachtstagen Streetworker im Mainzer Stadtgebiet unterwegs sein. Sie sprechen junge Menschen aktiv an, verteilen kostenlos Wasser und Flyer mit wichtigen Notfallnummern. Ziel ist es, Risiken zu minimieren und bei Bedarf schnell Hilfe zu leisten. Die Maßnahmen orientieren sich an der Kampagne „Weck, Worscht un Wasser“, die wieder stärker in den Fokus rücken soll.

Kontrollen und Anlaufstellen im Notfall

Zusätzlich werden Fachkräfte des Jugendamtes gemeinsam mit der Polizei Jugendschutzkontrollen durchführen. Dabei überprüfen sie, ob die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Bereits im Vorfeld hat die Stadt Gespräche mit dem Einzelhandel und Standbetreibern geführt, um auf die Regeln des Jugendschutzgesetzes hinzuweisen.

Für den Fall von sexualisierten Grenzverletzungen oder Übergriffen bietet der Frauennotruf Mainz Hilfe an. Die Beraterinnen sind am Rosenmontag, 16. Februar 2026, von 13 bis 21 Uhr telefonisch unter 06131 221213 und per Chat über den Messenger-Dienst Signal unter 0177 3237382 erreichbar.

Für Kinder, die im Trubel des Rosenmontagszuges verloren gehen, richtet die Polizei in der Polizeiinspektion I in der Weißliliengasse bis 17 Uhr eine Betreuungsstelle ein. Sollten Eltern ihre Kinder bis dahin nicht abgeholt haben, werden diese ab 17 Uhr in der Kindernotaufnahmestelle Juvente in der Gleiwitzer Straße 1 betreut.