In der Altstadt eröffnet ein neues Restaurant

Neues aus der Mainzer Gastronomie: Im „Weinhaus Templer“ gibt es einen Pächterwechsel. Was verändert sich dadurch? Koch Jonas Berger erzählt, was seine Pläne als neuer Pächter sind.

In der Altstadt eröffnet ein neues Restaurant

Das „Weinhaus Templer“ hat einen neuen Pächter: Koch Jonas Berger wird das Weinhaus übernehmen und dort ausgesuchte Weine und seine eigene Interpretation von internationalen Tapas anbieten.

„Ich freue mich total, das Restaurant in Mainz zu eröffnen.“ - Jonas Berger

„Ich freue mich total, das Restaurant in Mainz zu eröffnen“, sagt der 32-Jährige. Nachdem er unter anderem in mehreren Sternerestaurants gearbeitet und Küchenchef im LeBonBon in Mainz war, machte er sich vor zwei Jahren mit seinem eigenen Restaurant „Jonas“ in Kiedrich selbstständig. Das schloss er jedoch vor Kurzem und suchte nach einer neuen Herausforderung. Als er dann zufällig davon hörte, dass das Weinhaus Templer frei wird, ergriff er die neue Chance.

Das Konzept: „Gute Weine und Tapas“, sagt Berger. Er will verschiedene Weine, überwiegend geliefert vom Weingut St. Antony aus Nierstein, und dazu kleinere Gerichte anbieten. „Ich persönlich habe unglaublich Probleme, mich für ein Gericht zu entscheiden, wenn ich essen gehe. Deshalb finde ich es schön, wenn man sich mehrere Sachen gleichzeitig aussuchen kann.“ Es sollen aber keine klassischen spanischen Tapas werden, sondern internationale Gerichte. „Das kann ein heimischer Handkäs’, eine Trüffelpasta oder ein kleiner Burger sein, es kann aber auch etwas ganz Ausgefallenes werden, was man sonst nirgendwo bekommt“, sagt er. Die endgültige Karte ist noch in Arbeit.

Aktuell wird das Weinhaus umgebaut. „Ich stecke tief in der Planung und baue viele Sachen auch selbst. Da wird es einige Highlights im Templer geben“, kündigt Berger an. So soll es eine Außenterrasse geben - Tische und Stühle sind selbstgebaut. „Das Weingut St. Antony hat uns 150 Weinkisten gestellt, aus denen wir in Handarbeit wie in einem Mosaik Tischplatten bauen“, erzählt er. Das Ambiente soll locker, modern und insgesamt heller werden.

Wann genau das Restaurant, das wahrscheinlich den Namen „Jonas im Templer“ tragen wird, eröffnen kann, hängt jetzt von den Corona-Regelungen ab. Eigentlich würde Berger gerne am 1. Mai eröffnen. „Ich kann mir aber nicht vorstellen, mit To-Go-Gerichten zu starten, deshalb machen wir es von den Regelungen abhängig.“ Aktuell sucht er außerdem noch nach einer Restaurantleitung und Aushilfen im Service. Neuigkeiten zum Öffnungstermin und der Karte will er auf seiner Webseite mitteilen.

Logo