Erste fleischfreie Mensa an der Uni Mainz

Studierendenwerk will eigene Klimabilanz verbessern

Erste fleischfreie Mensa an der Uni Mainz

Das Studierendenwerk Mainz hat an diesem Montag die erste fleischfreie Mensa auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität eröffnet. Im Georg-Forster-Gebäude wurde aus der „Mensa GFG“ zum Start des Wintersemesters die „Mensa Bambus“.

„Der Trend bei unseren Gästen geht schon lange stark in Richtung fleischfreier Ernährung“, so Carsten Rast, Leiter der Hochschulgastronomie beim Studierendenwerk Mainz. „Bereits mehr als die Hälfte aller ausgegeben Essen sind vegetarisch oder vegan.“ Bisher biete man in allen Mensen ein „vielseitiges Angebot“ vegetarischer Gerichte und rein pflanzlicher Speisen. „Nun gehen wir einen Schritt weiter und widmen der nachhaltigen und klimafreundlicheren Ernährung ohne Fleisch eine ganze Mensa.“

Dabei gehe es auch darum, die eigene Klimabilanz zu verbessern, wie Geschäftsführerin Alexandra Diestel-Feddersen sagt: „Der Unterschied zwischen tierischen und pflanzlichen Speisen ist erheblich, wenn man die CO2-Emissionen und die Wirkung auf Klima, Biodiversität und aufgewendete Energie betrachtet.“

Erziehen wolle man allerdings niemanden: Etwa 50 Meter entfernt von der „Mensa Bambus“ fänden die Gäste zum Beispiel die ebenfalls neue „Mensa ReWi“, die auch ein Fleischangebot habe. Welche Speisen bei der „Mensa Bambus“ auf dem Plan stehen, könnt ihr hier sehen.

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