Studie untersucht Krankheitsängste im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Die Forscher suchen Teilnehmer für ihre Studie

Studie untersucht Krankheitsängste im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Welche Krankheitsängste nehmen Personen in der aktuellen Corona-Pandemie wahr? Diese Frage untersucht die Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 könne verschiedene Ängste und Sorgen auslösen, heißt es in der Presseerklärung des Psychologischen Instituts. Dazu gehören insbesondere Sorgen um die eigene Gesundheit sowie um die Gesundheit nahestehender Personen. Krankheitsängste im Rahmen der Coronavirus-Pandemie können sich beispielsweise auf Ängste vor einer möglichen Ansteckung mit dem Virus beziehen.

Krankheitsängste untersuchen

In der neuen Online-Studie soll die Entwicklung von Ängsten vor einer SARS-CoV-2-Infektion, vor einer möglichen Erkrankung an COVID-19 und anderen Krankheiten wie zum Beispiel Krebs vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie untersucht werden. Zudem soll auch untersucht werden, wie Personen mit unterschiedlich ausgeprägten Krankheitsängsten die aktuelle Corona-Krise wahrnehmen und wie sie sich in der aktuellen Situation fühlen und verhalten.

Dafür sollen spezifische Verhaltensweisen im Zusammenhang mit den Krankheitsängsten, wie die Verwendung von Hygieneartikeln oder die Untersuchung des eigenen Körpers nach Anzeichen einer Infektion oder Krankheit, erforscht werden. Außerdem wollen die Wissenschaftler mit der Studie den Einfluss weiterer Merkmale auf Krankheitsängste und Krankheitsverhalten ermitteln, wie etwa die Toleranz für unangenehme Gefühle.

Bis jetzt sei noch nicht untersucht worden, wie Personen, die bereits vor der Coronavirus-Pandemie unterschiedlich starke Ängste vor schweren Krankheiten wie zum Beispiel Krebs hatten, sich hinsichtlich ihrer Ängste und ihrem Verhalten im Kontext der Pandemie unterscheiden.

An der Online-Befragung teilnehmen können alle Personen ab 18 Jahren. Die Bearbeitung der Befragung dauert circa 20 bis 25 Minuten und kann von jedem internetfähigen Endgerät, auch Handy oder Laptop, durchgeführt werden. Als Aufwandsentschädigung werden Geschenkgutscheine verlost. Die Studie läuft bis zum 15. Mai. (js)

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