Mainzer Rhein-Frühling beginnt dieses Jahr früher

Der Mainzer Rhein-Frühling beginnt 2019 einen Tag früher als sonst. Doch das ist nicht die einzige Neuerung.

Mainzer Rhein-Frühling beginnt dieses Jahr früher

Noch ist das Adenauer-Ufer leer, doch bald ändert sich das. Dann nämlich bauen die Schausteller ihre Fahrgeschäfte, Imbissbuden und Spielstände für den vierten Mainzer Rhein-Frühling auf. Etwas Geduld brauchen die Mainzer noch, denn erst am Freitag, 12. April, geht es los. „Die offizielle Eröffnung ist am 13. April um 16 Uhr. Wir fangen aber schon einen Tag vorher um 17 Uhr mit einem Autoscooter-Fußballturnier an“, sagt Marco Sottile, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker, die den Mainzer Rhein-Frühling organisiert.

Autoscooter-Fußball und Fahrgeschäfte

Seit ein paar Jahren gibt es das Turnier beim Mainzer Oktoberfest. Nun soll es auch beim Rhein-Frühling zu einer Tradition werden. Die Erlöse aus der Veranstaltung gehen an die Kallinowsky Stiftung aus Bad Kreuznach, die sich um krebskranke Kinder kümmert. Spontan mitmachen ist dieses Jahr nicht möglich, die Teams stehen bereits fest. Doch das könnte sich ab 2020 ändern. „Vielleicht dehnen wir das Turnier über zwei Tage aus. Dann kann sich jeder anmelden und mitmachen“, so Sottile.

Neben dem Autoscooter-Turnier wird es auf dem Rhein-Frühling bis zum 28. April die altbekannten Fahrgeschäfte wie das Kettenkarussell und das Riesenrad geben. Eine Neuheit ist aber dabei: „Intoxx“ nennt sich das Fahrgeschäft, das wie ein Pendel schwingt und für einen Moment über Kopf stehen bleibt. „Das ist eher etwas für die Jungen und Mutigen“, sagt Sottile. In der Gegend von Mainz sei dieses Pendel noch nicht zu sehen gewesen.

Oldtimertreffen und Autoscooter-Messe am Ostermontag

An Ostermontag (22. April) werden beim 11. Traktoren- und Oldtimertreffen viele Gäste erwartet, die mit ihren Fahrzeugen nach Mainz kommen. „Mittlerweile ist das Treffen zu einer sehr starken Veranstaltung geworden. Die Wagen stehen vom Kaisertor bis hinter der Theodor-Heuss-Brücke“, sagt der bekennende Oldtimer-Fan Sottile. Die ersten Wagen sind ab etwa 10 Uhr zu sehen. Am Nachmittag werden alle zusammen durch die Stadt fahren. Bevor Schaulustige sich die Oldtimer anschauen, können sich die Besucher in Autoscootern segnen lassen. Um 11 findet, ebenfalls am Ostermontag, der Autoscooter-Gottesdienst statt.

Jeden Mittwoch ist beim Rhein-Frühling Familientag. Die Preise für die Fahrgeschäfte und an den Verkaufsständen sind stark reduziert. Einheitliche Preise dafür gibt es nicht. „Jeder macht das individuell“, sagt Sottile. Einige Imbissbuden bieten beispielsweise ermäßigte Menüs an.

Fun Facts zum Rhein-Frühling

Mit Abstand das schwerste Fahrgeschäft ist laut Sottile das Riesenrad „Grand Soleil“. Es wiegt rund 70 Tonnen. Für Fahrgeschäfte dieser Größe benötigt der Mainzer Rhein-Frühling sehr viel Strom. „Ende der 1980er war das Mainzer Stromnetz so schwach, dass über die Theodor-Heuss-Brücke Leitungen gelegt werden mussten, um Strom aus Kastel zu holen“, erzählt Sottile. Die Zeiten sind längst vorbei. Dennoch sind viele Kabel nötig, um den kompletten Jahrmarkt mit Strom zu versorgen. Die genaue Zahl weiß Sottile nicht, doch er schätzt, dass alle Leitungen zusammen „mindestens fünf Kilometer“ lang seien. Vielleicht seien es sogar zehn.

Unter diesem Link findet ihr weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und zu den Feuerwerken, die zur Eröffnung und zum Abschluss stattfinden.

(ps)

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