Neue Gastronomie in der Mainzer Altstadt: La Signora Piadina eröffnet

Der Biokaiser in der Leichhofstraße hat seit einigen Monaten geschlossen, nun steht der Nachfolger fest: Mit „La Signora Piadina“ kommt eine italienische Spezialität nach Mainz, die es hier in der Form noch nicht gibt.

Neue Gastronomie in der Mainzer Altstadt: La Signora Piadina eröffnet

Noch hängt das „Zu vermieten“-Schild am Fenster, doch lange leerstehen wird die ehemalige Biokaiser-Filiale in der Leichhofstraße nicht mehr. Denn es gibt schon eine Nachmieterin. „Das Geschäft erfüllt von der Größe bis zur Lage absolut die Kriterien, die ich gesucht habe“, sagt Amal Aarsa. Es ist ein kleiner Raum, doch mehr Platz brauche sie auch gar nicht, erklärt sie. „Als ich es gesehen habe, konnte ich mir nur noch vorstellen, hier zu eröffnen.“

Auf nicht einmal 50 Quadratmetern wird die Italienerin hier demnächst ihren persönlichen Traum verwirklichen. Mit „La Signora Piadina“ bringt sie ab November eine Spezialität nach Mainz, die es hier in der Form noch gar nicht gibt: Piadina, ein typisches und traditionelles Produkt der Region Emiglia Romagna. „In Italien ist es, nach der Pizza, eines der beliebtesten Produkte“, so Aarsa im Gespräch mit Merkurist. Aus einem Teig ohne Hefe wird sie ein „besonderes Brot“ herstellen, das sie in verschiedenen Formen zubereitet, „mit herzhaften und süßen Zutaten gefüllt“.

Neues gastronomisches Konzept in Italien

Die Idee zu ihrer Piadina hatte sie – natürlich – in Italien selbst entwickelt. „Durch häufige Reisen nach Italien, um meine Familie zu besuchen, entdeckte ich „La Piadineria“, eines der neuen gastronomischen Konzepte in Italien. Meine Idee war sofort, dieses neue Geschäftsmodell nach Mainz zu bringen“, berichtet sie.

Für Aarsa wird es der erste Laden sein, den sie eröffnet. Die gelernte Steuerfachangestellte hat bereits als Kellnerin und Barkeeperin gearbeitet und zuletzt für eine Eventlocation Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Firmenfeiern organisiert.

In ihrem eigenen Geschäft sei es ihr besonders wichtig, original italienische Produkte möglichst mit Bio-Zutaten aus Deutschland zu produzieren, also ökologisch und nachhaltig. „Täglich frisch und handgemacht, ohne Konservierungs- oder Zusatzstoffe.“ Im Angebot werden dann sowohl traditionelle Piadina sein als auch beispielsweise vegetarische, vegane oder Light-Varianten. Übrig gebliebener Teig wird sie für Mini-Desserts verwenden. Es verspricht, ein abwechslungsreiches Angebot zu geben. „Die Piadina erlaubt eine große Freiheit bei der Wahl der Zutaten, aus denen die Füllung besteht“, so Aarsa – von Klassikern mit Parmaschinken, Squacquerone-Käse und Rucola über Varianten mit gegrilltem oder gebratenem Gemüse bis hin zu der dünnen, gefüllten Calzone (Crescione) mit Tomaten und Mozzarella, mit Kürbis und Kartoffeln oder mit Spinat und Rote Bete.

Warum die Biokaiser-Filiale hier kürzlich ausgezogen ist, erfahrt ihr hier.

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