Schwarz' Entscheidung, in Russland zu bleiben: Das sagt Ex-Mainz-Star Voronin

In einem Interview im „Aktuellen Sportstudio“ erklärte Andrey Voronin sein Verhältnis zu Sandro Schwarz, der aktuell weiterhin in Russland als Trainer tätig ist.

Schwarz' Entscheidung, in Russland zu bleiben: Das sagt Ex-Mainz-Star Voronin

Ex-Mainz-Coach Sandro Schwarz hat sich trotz des Angriffs Russlands auf die Ukraine dazu entschieden, Trainer bei Dynamo Moskau zu bleiben (wir berichteten). Im Gegensatz dazu verließ der ehemalige Mainz 05-Stürmer Andrey Voronin, der unter Schwarz in Moskau als Co-Trainer agierte, den russischen Klub. In einem Interview im „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF sprach der Ukrainer, der aus Düsseldorf zugeschaltet wurde, nun über sein Verhältnis zu Schwarz.

„Sandro hat ein großes Herz“

Von Moderator Sven Voss angesprochen, wie er mit Schwarz über dessen Entscheidung, in Russland zu bleiben, diskutiert habe, hatte Voronin erst einmal viel Lob für den ehemaligen Trainer der 05er übrig: „Sandro hat ein großes Herz. Er ist ein guter Trainer und ein sehr guter Mensch vor allem.“ So habe ihn Schwarz die gesamte Zeit über unterstützt. „In dieser Situation war er auch bei mir“, sagt Voronin über Schwarz.

Dass Voronin den Verein unmittelbar nach Kriegsausbruch verlassen hat, sei für Sandro nachvollziehbar gewesen. „Er hat gesagt: ‘Andrey ich werde deine Entscheidung akzeptieren’“. Was er aber nun konkret von Schwarz Entscheidung, weiterhin in Moskau zu bleiben, hält, darauf ging Voronin nicht näher ein. Wie Voronin noch erzählte, habe er auch sehr viele Freunde in Russland, mit denen er in Kontakt stehe. Alle würden dabei den Angriffskrieg Putins ablehnen und sich vom russischen Staatspräsidenten distanzieren.

Voronin will seine Freunde und Landsleute in der Ukraine nun finanziell unterstützen, wie er in dem Interview erklärte. Er selbst habe immer noch Verwandte in seiner Heimat, die bisher noch nicht geflohen sind. Täglich stehe er mit diesen in Kontakt. Für die weltweite Anteilnahme am Leid seines Volkes und die damit verbundene Solidarität zur Ukraine sei er sehr dankbar, sagt Voronin. „Wir hoffen, dass bald alles aufhört und der Krieg beendet wird.“

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