Wer hinter den „mainzmemes“ steckt

Nichts prägt die Jugendkultur gerade stärker als Memes. Egal ob Angela Merkel, Cristiano Ronaldo oder Elon Musk, Memes machen vor niemandem halt. Nun hat auch Mainz seinen eignenen Meme-Account: „mainzmemes“.

Wer hinter den „mainzmemes“ steckt

Egal ob lustig, nachdenklich oder sogar sozialkritisch: Memes sind aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Es handelt sich meistens um ein Bild oder ein Video, das mit einem witzigem Text versehen wird. Oftmals stammt das Material aus der Popkultur, aber auch selbstgemachte Bilder oder Videos können verwendet werden.

Der Instagram-Account „mainzmemes“ erstellt eigene Memes zu Mainz-relevanten Themen wie dem Kneipensterben, dem Brand der Rheingoldhalle oder dem Marktfrühstück. Mittlerweile hat der Account über 4000 Follower, doch wer steckt eigentlich dahinter?

„mainzmemes“ - ein echtes Mainzer Orginal

Auf Anfrage von Merkurist erklärte das Team der Meme-Seite: „Wir sind drei waschechte Meenzer Bube, was existenziell wichtig ist für die Arbeit an ‘mainzmemes’, da nur waschechte Mainzer die lang- und kurzfristigen Probleme der Stadt erkennen und in Memes umsetzen können.“ Auf die Idee, einen Meme-Account für Mainz zu eröffnen, kamen sie laut eigener Aussage an einem regnerischen Tag, an dem sie an einem bahnhofsnahen Kiosk einige Biere tranken. „Wir sprachen uns die Fähigkeit zu, witzige Memes zu erstellen und so war es auch schon geschehen: die Gründung der Instagram-Seite ‘mainzmemes’.“

Größtenteils erstellen die Betreiber von „mainzmemes“ ihre Memes selbst. Manchmal lassen sie sich aber auch durch Einsendungen ihrer Follower inspirieren. Was ihre Motivation angeht, zeigen sich die drei durchaus ambitioniert: „Die Memes sollen nicht nur lustig sein! Einige sprechen auch zeitgenössische Probleme der Stadt an.“ Geld wollen sie aber nicht verdienen. „Wir machen das alles aus Spaß...“, sagen die Betreiber des Accounts und fügen hinzu: „Das ist ja auch irgendwie utopisch mit unserer Reichweite.“ Grundsätzlich seien sie Kooperationen aber nicht abgeneigt, sofern diese thematisch passen sollten.

Auf die Frage nach ihrer Identität antworten die Gründer von „mainzmemes“ nicht ganz ernst gemeint: „Leider müssen wir anonym bleiben, da wir Anschläge durch Wiesbadener befürchten.“ Trotzdem fügen sie hinzu: „Unsere Expertisen sind breit gestreut, so haben wir einen Anlagenmechaniker, einen FH-Studenten und einen, der seit Januar seinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften hat und jetzt arbeitslos ist, das aber selbst nicht einsehen will.“ Neuen Memes steht somit also nichts im Wege. (pk/df)

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