Wie geht es mit der Mauer an den Kupferbergterrassen weiter?

Weitere Untersuchungen ab September

Wie geht es mit der Mauer an den Kupferbergterrassen weiter?

Die 300 Meter lange Mauer an den Kupferbergterrassen ist schon seit einiger Zeit abgesperrt. Nun hat sich die Stadt Mainz einen Überblick über den Zustand der Mauer verschafft. Die Ergebnisse des Gutachtens stellte Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD) am Freitagvormittag auf einer Pressekonferenz vor.

Sie informierte gemeinsam mit dem zuständigen Ingenieurbüro „Kayser+Böttges Barthel+Maus“ über die Ergebnisse. „Es muss einiges an der Mauer passieren und die Arbeiten werden uns auch noch einige Jahre beschäftigen. Das Ergebnis hätte aber schlechter ausfallen können“, so Grosse. Die Hauptschadensursache sei laut einem zuständigen Mitarbeiter des Ingenieurbüros das Wasser: „Das Wasser dringt ein und zerstört die Bausubstanz. Weitere Schäden sind durch Salz und Querrisse in den Gewölben entstanden.“ Ein Problem seien vor allem die Steine, die durch die Schäden herauszufallen drohen: „Ich halte es für richtig und wichtig, den Bereich abzusperren. Wenn diese großen Steine herausfallen, könnte jemand damit ernsthaft verletzt werden.“

Der nächste Schritt, so Marianne Grosse, sei das Anbringen eines Drahtgeflechts. Auf ein solches griff die Stadt auch schon bei der Instandhaltung der Zitadellenmauer zurück. „Das Drahtgeflecht ist besonders für lange Sanierungsarbeiten geeignet. Mit der Zeit fällt es kaum noch auf und kann je nach Baufortschritt zurückgebaut werden“, so Grosse. Die Absperrungen zur Sicherung des Verkehrs sollen dann ebenfalls abgebaut werden.

Ziel sei es zudem, die Stufen beziehungsweise die Treppen, die zu den Kupferbergterrassen hinauf führen, so schnell wie möglich wieder begehbar zu machen. Für alle übrigen Instandsetzungsarbeiten werde im September mit einer weiteren Untersuchung begonnen. Diese solle dann Aufschluss darüber geben, wie die nächsten Schritte und eine Zeitplanung für die Sanierung aussehen könnten. (df)

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