Das sind die schönsten Instagram-Spots in Mainz

Schon lange kein Bild mehr gepostet? Es muss nicht immer die Karibik oder Sahara sein, um die Follower zu beeindrucken. Fangen wir doch mal genau vor der Haustür an. Auch Mainz hat viele schöne Orte zu bieten, die sich gut für Instagram eignen.

Das sind die schönsten Instagram-Spots in Mainz

Wer auf Instagram viele Likes bekommen will, muss sich beim Fotografieren ins Zeug legen. Die passende Location zu finden, kann dabei echt schwierig sein. Gut, dass Mainz so viele schöne Plätze zu bieten hat. Wir haben den Mainzer Fotografen Stephan Dinges nach den schönsten Foto-Locations in Mainz gefragt.

Die Altstadt

Vielen Mainzern ist der Charme der alten Häuser und Gassen vielleicht gar nicht so bewusst. Erst wenn Touristen durch die Straßen wandern und sich staunend im Kreis drehen, merken die meisten was die Ortsfremden so beeindruckt. „Schönes altes Fachwerk“ in allen Braun- und Rottönen, so beschreibt Stephan Dinges das Ambiente. Der berühmteste Ort, um hier Fotos zu machen, ist die Abzweigung zwischen „Augustinerstraße“ und „Kirschgarten“. „Ein Klassiker in der Altstadt“, meint er. Der Platz ist mit alten Fachwerkhäusern umgeben. Um außergewöhnlichere Fotos in der Altstadt zu machen, lohnt sich ein Spaziergang in die zahlreichen Seitengassen.

Domplatz

Ein weiterer Hot-Spot für Instagram-Bilder ist der Domplatz. Als Mainzer Wahrzeichen ist der Dom ein Foto wert. Stephan Dinges rät, den Dom vom Liebfrauenplatz aus abzulichten, „weil man von dort aus das Gerüst am Westturm nicht sieht“. Aber nicht nur die rötliche Außenfassade ist ästhetisch ansprechend. Auch die Kreuzgänge und Gärten im Innenhof machen sich gut auf Fotos. Dreht man sich auf dem Domplatz in die andere Richtung, hat man einen fantastischen Blick die bunten Markthäuser, die auf jeden Fall ein Hingucker sind. Dienstags, freitags und samstags findet auf dem Domplatz außerdem der Mainzer Wochenmarkt statt. Wer sein Instagram-Profil also mit Bildern von buntem Obst, Gemüse, Blumen oder anderen Produkten aus der Region aufpimpen möchte, hat hier die große Auswahl.

Christuskirche

Ein fast genau so schönes Motiv wie der Dom ist die Christuskirche in der Kaiserstraße. Die graue Kirche mit der markanten Kuppel macht sich gut auf Bildern. Stephan Dinges gibt den Tipp: Die schönsten Bilder entstehen von der Parkanlage in der Kaiserstraße.

Moderne Architektur

Wer es lieber etwas moderner mag, sollte sich auf den Weg in die Neustadt machen. Die Synagoge auf dem Synagogenplatz ist ein interessantes Fotomotiv. Die grünen, abstrakt strukturierten Außenwände machen die Bilder zu etwas Außergewöhnlichem. Dinges rät außerdem auf den Tritonplatz zu gehen: „Hier hat man nachmittags schön die Sonne im Rücken. Die Fassade vom Theater reflektiert das Licht sanft auf das Motiv zurück. Das ist sehr praktisch.“ Wer es etwas bunter haben möchte, sollte nach den zahlreichen Graffitimalereien in der Stadt Ausschau halten. Unter der Brücke in Mainz-Kastel kann man meterhohe Malereien bewundern.

Ein guter Ausblick

Wenn es um den guten Ausblick geht, hat Stephan Dinges einige Geheimtipps auf Lager. Wer Mainz von oben ablichten möchte, macht sich am besten auf den Weg zum Parkhausdach CityPort am Bahnhof. Von dort oben hat man einen guten Blick über die Stadt. Eine Möglichkeit, die man nur ein Mal im Jahr bekommt, ist eine Riesenradfahrt auf dem Markt am Rosenmontag. „Damit sollte man unbedingt eine Fahrt machen und ganz oben ein Foto Richtung Dom und Ludwigstraße schießen.“

Aber für einen schönen Ausblick muss man nicht immer hoch hinaus. Auch die Mainspitze hat einiges zu bieten. „Hier hat man das beste Sonnenuntergangpanorama“, erklärt Stephan Dinges. „Mit super Panoramablick auf Mainz und die Theodor-Heuss-Brücke bietet sich auch der Rheinstrand in Mainz-Kastel an. Am schönsten werden die Bilder, wenn der Strand noch nicht geöffnet hat, und man ihn fast für sich alleine hat.“ Wenn am Mainzer Rheinufer Feste wie die Sommerlichter oder der Rheinfrühling stattfinden, ist die Theodor-Heuss-Brücke eine optimale Location. „Zur Blauen Stunde (nach Sonnenuntergang) lässt sich von der nordwestlichen Seite ein buntes Lichtermeer mit Schloss und Christuskirche ins Visier nehmen. Bei Selfies sollte man dann aber unbedingt einen Aufhellblitz verwenden. Sonst wird es nix. Die Beleuchtung auf der Brücke ist leider nicht ideal.“

Einen guten Blick hat man auch vom Hochhaus der Stadtwerke in der Rheinallee und von den Balkonen vom Rathaus. Diese Orte sind aber momentan für die Öffentlichkeit gesperrt. Hier rät Stephan Dinges aber weiterhin einen Blick drauf zu halten. „Vielleicht sind die Balkone nach der Renovierung wieder geöffnet. Wäre klasse! Ich glaube kaum jemand weiß, dass es diese Balkone gibt.“

Und ein bisschen Natur

Wer ein bisschen Natur auf seinen Fotos haben möchte, sollte sich auf den Weg zum Mainzer Sand in Gonsenheim machen. Das Strandgefühl kann man laut Stephan Dinges auch vor den Palmen am Hilton in einem Foto einfangen. „Hier wird Mainz zu einer Stadt mit südlichem Flair“, meint er. Für diejenigen, die es lieber etwas grüner haben, ist der Lennebergwald der richtige Platz, um ein paar schöne Fotos zu machen. Eine beeindruckende Location ist auch der Steinbruch in Weisenau. Wem das zu grau ist, kann im Botanischen Garten der Uni Mainz zahlreiche bunte Blumen fotografieren. Es ist also für fast jeden etwas dabei. (df)

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