Die Warenhauskette Galeria hat am Freitag (2. Oktober) einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie die Stadtverwaltung Mainz mitteilt, ist davon auch das Kaufhaus in der Mainzer Innenstadt betroffen, das lange als Kaufhof bekannt war.
Für Galeria und seine Vorgängerin ist es bereits das vierte Insolvenzverfahren innerhalb von sieben Jahren. Oberbürgermeister Nino Haase stellt sich, wie schon 2024, an die Seite der Mitarbeiter. „Die Nachricht ist ein Schock für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Schon wieder müssen sie diese Ungewissheit ertragen“, so Haase.
Mainz als starker Standort
Bereits vor zwei Jahren, im letzten Insolvenzverfahren, sollte die Mainzer Filiale geschlossen werden. „Damals ist es gelungen, eine Schließung zu verhindern, weil Management, Betriebsrat, Gebäudeeigentümer und die Stadt in engem Dialog standen und an einem Strang gezogen haben“, erinnert der Oberbürgermeister. Er stehe im Austausch mit der Konzern- und Filialleitung.
Die gute Nachricht sei, dass Mainz weiterhin zu den starken Filialen im Konzern zähle. Auch die Kennzahlen für den Einzelhandelsstandort Mainz würden für sich sprechen – mit hohen Passantenfrequenzen, starken Gewerbeerträgen und Tourismuszahlen auf Rekordniveau. „Unser Ziel ist klar: Wir Mainzerinnen und Mainzer möchten, dass Galeria in unsere Stadt eine Zukunft hat und sich mit frischen Ideen weiterentwickeln kann“, so Haase. Dafür setze er sich gemeinsam mit Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz und den Beschäftigten ein.