Mehrere Polizisten am Wochenende angegriffen

Mehrere Beamte leicht verletzt

Mehrere Polizisten am Wochenende angegriffen

Mehrfach sind am Wochenende Polizeibeamte in Mainz angegriffen worden. Dabei wurden die Polizisten unter anderem geschlagen und getreten. Einige Beamte wurden dabei leicht verletzt.

Wie die Polizei berichtet, geriet in der Nacht zu Samstag ein 24-jähriger Betrunkener mit einer Gruppe Menschen am Rheinufer in Streit und attackierte diese. Anwesende Polizeibeamte verhinderten dies und wurden dabei durch den aggressiven Mann ins Gesicht geschlagen und ans Schienbein getreten. Er wurde in Gewahrsam genommen. Ihm wurde nach staatsanwaltschaftlicher Anordnung eine Blutprobe entnommen.

Am frühen Freitagabend bat ein 54-jähriger Reisender aus Tirol Polizeibeamte am Mainzer Hauptbahnhof um Auskunft. Im folgenden Gespräch steigerte er sich in eine aggressive Stimmung und verließ am Ende trotz Platzverweis den Bahnhofplatz nicht. Vielmehr griff er laut Polizeibericht einen Beamten mit mehreren harten Schlägen an und zielte mit einer Bierflasche in Richtung seines Kopfes. Der Polizist konnte den Schlag abwehren, erlitt dennoch leichte Verletzungen. Erst durch die Androhung eines Tasereinsatzes ließ er von seinem Angriff ab und konnte in Gewahrsam genommen werden.

Zu einem Fall von Körperverletzung kam es laut Polizeibericht am Samstagabend in einer Gaststätte in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs. Bei der anschließenden Kontrolle verweigerte die betrunkene 52-jährige Täterin die Angabe ihrer Personalien und sollte daher zur Dienststelle mitgenommen werden. Dabei ließ sie sich durch die Polizeibeamten tragen, da sie selbst nicht gehen wollte. Beim Tragen und später im Streifenwagen spuckte die Frau um sich und versuchte, die Polizeibeamten zu beißen. Einen Beamten verletzte sie dabei. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen und sie kam in Gewahrsam.

Ebenfalls am Samstag wurde eine Beamtin der Bundespolizei angespuckt. Sie hatte eine angeblich hilflose Person am Mainzer Hauptbahnhof kontrolliert, berichtet die Bundespolizei. Die Person verhielt sich gegenüber den Beamten sehr aggressiv. Beim Eintreffen der Rettungskräfte gestikulierte der Mann wild mit den Armen. Er spuckte gezielt in Richtung des Gesichts der Polizistin und traf sie im Brustbereich, am Hals und im Gesicht. Die Person wurde laut Polizeibericht zu Boden gebracht und gefesselt. Um weitere Spuckattacken zu verhindern, musste dem Mann ein Spuckschutz übergezogen werden. Ein Verfahren wegen Köperverletzung wurde eingeleitet. (mm)

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