Corona-Demos und Gegenprotest in Mainz

Ermittlung wegen Verdacht auf Impfpass-Fälschung eingeleitet

Corona-Demos und Gegenprotest in Mainz

Erneut haben sich am Montag mehrere Menschen in Mainz versammelt, um gegen die Corona-Regeln zu demonstrieren. Eine Versammlung wurde zuvor nicht angemeldet. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und prüft in mehreren Fällen Verstöße gegen Corona-Regeln. Auch im Umland wurde am Montag wieder demonstriert, es gab aber sowohl in Mainz als auch in anderen Städten auch Gegenproteste.

Wie die Polizei mitteilte, zogen gegen 18 Uhr rund 250 Teilnehmer durch die Innenstadt. Bereits ab 17:30 Uhr trafen sich rund 15 Personen für eine Gegen-Demo. Beide Versammlungen waren zuvor angemeldet worden und verliefen ohne weitere Vorkommnisse.

Zeitgleich tauchten in der Mainzer Innenstadt rund 50 Personen auf, die sich erkennbar aber ohne Anmeldung zusammengeschlossen hatten. Die Polizei hielt die Teilnehmer an und kontrollierte die Identität von 14 Personen. Ein Schwerpunkt war dabei aufgrund der Kontaktbeschränkungen der Impfstatus.

Gegen eine Person wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Impfpass-Fälschung eingeleitet. Bei 14 Personen werden Verstöße gegen Corona-Regeln geprüft. Eine kleine Gruppe schloss sich nach der Kontrolle der angemeldeten Demo an.

Insgesamt kam es am Montag im Einsatzgebiet des Polizeipräsidiums Mainz zu rund 25 Protest- und Gegenveranstaltungen. Diese verliefen weitgehend friedlich. Es gab aber diverse Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und die Corona-Verordnung. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren ein.

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