„Nein heißt Nein!“ - Kulturclub schon schön setzt Zeichen gegen Diskriminierung

Mit speziellen Schildern setzt sich der Mainzer Club „schon schön“ gegen sexistisches, homophobes und rassistisches Verhalten ein. Dafür wurden die Mitarbeiter speziell geschult.

„Nein heißt Nein!“ - Kulturclub schon schön setzt Zeichen gegen Diskriminierung

Der Mainzer „Kulturclub schon schön“ setzt ein Zeichen: Seit kurzer Zeit hängen dort nämlich neue Schilder aus. „Nein heißt Nein!“ - so lautet das Motto der Initiative. Bereits seit 2016 gibt es diese Aktion, doch seit wenigen Tagen ist sie auch im Mainzer Club präsent.

Unter den Schildern im Club - und im „Café Blumen“ steht die Botschaft: „Wir dulden hier KEIN rassistisches, sexistisches, frauenfeindliches, homophobes oder sonstiges rücksichtsloses Verhalten“. Die Aktion soll darauf aufmerksam machen, dass solche Rücksichtslosigkeiten von Anfang an nicht im schon schön gedudelt werden.

Personalschulung mit dem Frauennotruf Mainz

Um seine Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren, veranstaltete Norbert Schön, Inhaber des Kulturclubs, eine Personalschulung mit Anette Diehl als Gast. Die langjährige Mitarbeiterin des Frauennotrufs Mainz stellte sich den Fragen des Teams und erklärte, wie man am besten mit Betroffenen umgehen sollte. Schöns Fazit: „Dieses positive Signal nehmen wir als Team von der Schulung mit. Wir werden auch weiterhin auf die Expertinnen vom Frauennotruf setzen.“

Durch diese Maßnahmen würden alle Gäste wissen, was überhaupt nicht geduldet wird. Außerdem könnten sich potenziell Betroffene jederzeit an das Personal wenden, ohne lächerlich gemacht zu werden oder als „nervige Spaßbremse“ abgestempelt zu werden, so Schön.

Auch die Stadt Mainz unterstützt diese Aktion und machte auf ihrer Homepage darauf aufmerksam. Andere Clubs und Lokale könnten sich davon eine Scheibe abschneiden, so die Stadt auf ihrer Webseite.

Logo