Erste Corona-Fälle in Mainzer Flüchtlingsunterkunft

Bisher drei Personen positiv getestet

Erste Corona-Fälle in Mainzer Flüchtlingsunterkunft

In der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Firma Portland in der Wormser Straße in Mainz-Weisenau gibt es den ersten Corona-Fall. Ein Kind wurde positiv auf das Virus getestet und zeigt aktuell milde Krankheitssymptome.

Wie die Stadt Mainz berichtet, sei die Familie des Kindes noch am gleichen Tag in ein separiertes und eigens hergerichtetes Gebäude in der Flüchtlingsunterkunft Housing Area in Mainz-Gonsenheim umgezogen und unter amtlich angeordnete Quarantäne gestellt worden. Auch zwei weitere Bewohner der Flüchtlingsunterkunft wurden positiv getestet. Sie wurden gemeinsam mit ihrem engsten Umfeld in Quarantäne gebracht. Insgesamt befinden sich in der Flüchtlingsunterkunft Housing Area in Mainz-Gonsenheim nun 15 Personen in Quarantäne.

Die Tests beim Betreuungspersonal fielen negativ aus. Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz will die weitere Entwicklung bei der Ausbreitung der Coronavirus-Infektionen in der Flüchtlingsunterkunft kontinuierlich beobachten und die Maßnahmen entsprechend anpassen. Hierfür werden stichprobenartige Tests bei den Bewohnern durchgeführt.

Auswärtige Besucher sollen die Einrichtung nun nicht mehr betreten. Aus diesem Grund werden die Zugänge zur Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Firma Portland von einem Sicherheitsdienst überwacht. In der Flüchtlingsunterkunft sind derzeit rund 55 Geflüchtete untergebracht. (mm)

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