Coronavirus: Mehrere Fälle der Delta-Variante in Mainz und im Landkreis

Im Vereinigten Königreich sorgt die Delta-Variante vermutlich für steigende Corona-Zahlen. Doch wie verbreitet ist die Mutation in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen?

Coronavirus: Mehrere Fälle der Delta-Variante in Mainz und im Landkreis

Mindestens seit Anfang Mai gehen die Infektionen in Deutschland, Mainz und Mainz-Bingen zurück. In Rheinland-Pfalz hat kein Kreis mehr eine Sieben-Tage-Inzidenz über 50. Experten sind sich einig: Der Sommer wird gut. Sorgen macht den Experten allerdings die aktuelle Situation im Vereinigten Königreich: Dort steigen die Infektionszahlen seit einigen Wochen wieder. Grund dafür ist vermutlich die Delta-Variante (B.1.617.2).

Wie Merkurist schon Anfang Juni berichtete, gibt es auch Fälle der Mutation in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen. Damals wurden insgesamt sechs Fälle der Variante nachgewiesen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Mutation als „besorgniserregend“ ein. Es bestehen Hinweise darauf, dass diese Virus-Variante ansteckender als andere Varianten ist. Zudem sei es möglich, dass B.1.617.2 unempfindlicher gegen Antikörper ist.

Mehr bestätigte Fälle

Mittlerweile gibt es in der Stadt Mainz neun bestätigte Fälle der Delta-Variante, wie eine Sprecherin des Gesundheitsamts auf Merkurist-Anfrage mitteilt. „Wo die Fälle herkommen, ist unklar, es gibt jedenfalls keine passende ‘Reiseanamnese’.“ Im Landkreis Mainz-Bingen gibt es zwölf Fälle, davon stehen sechs in Zusammenhang mit einer Kita.

Dennoch: Die Inzidenzzahlen bleiben auf niedrigem Niveau. Mainz-Bingen hat eine stabile Inzidenz unter 15. Die Stadt Mainz lag mit einem Wert über 30 in den vergangenen Tagen noch in den Top 10 der deutschen Corona-Hotspots, doch laut aktuellen Zahlen des Landesuntersuchungsamts liegt der Wert jetzt bei 25,6 (wir berichteten).

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