Partei Volt fordert: Schluss mit dem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit

Volt: „Alkoholverbot ist unverhältnismäßig, realitätsfern und nicht zielführend“

Partei Volt fordert: Schluss mit dem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit

Die Pro-Europa-Partei Volt Rheinland-Pfalz fordert von der Landesregierung die Aufhebung des Alkoholverbots in der Öffentlichkeit. Das erklärt die Partei am Freitag in einer Mitteilung.

Demnach würde das frühlingshafte Februar-Wetter die Rheinland-Pfälzer verständlicherweise ins Freie ziehen. „Für viele Menschen gehört dabei auch ein alkoholisches Getränk dazu. Denn Kneipen, Bars, Restaurants und Clubs sowie deren Außenbereiche haben geschlossen und fallen als Treffpunkte weg. Wegen des Alkoholverbotes in der Öffentlichkeit ist es jedoch aktuell nicht erlaubt, bei den frühlingshaften Temperaturen draußen ein - normalerweise selbstverständliches - alkoholisches Getränk zu genießen“, heißt es in der Mitteilung.

RLP-Spitzenkandidatin Alexandra Barsuhn (27) erklärt: „Gerade in Anbetracht des für viele Menschen schwierigen Corona-Winters müssen die Menschen eine Möglichkeit haben, sich ohne wirkungslose Verbote wieder draußen zu treffen und den Frühling zu genießen. Für viele Menschen gehört hierzu auch der Konsum von Bier oder Wein.“

Weiter argumentiert Volt, dass es auch nach mehreren Monaten des Alkoholverbots keine wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit des Verbotes gebe. Die Maßnahme könne sogar das Gegenteil bewirken: Menschen träfen sich zum gemeinsamen Alkoholkonsum lieber in geschlossenen Räumen, wo das Risiko der Virusübertragung erwiesenermaßen höher ist. Gruppenansammlungen würden außerdem durch das Alkoholverbot nicht vermieden und generell durch die Kontaktbeschränkungen reglementiert.

Ron Röder (37), ebenfalls Spitzenkandidat von Volt in Rheinland-Pfalz, sagt: „Die Vorstellung, dass wir die kostbare Zeit von Polizei und Ordnungsamt einsetzen, um ein Verbot durchzusetzen, das potenziell die Infektionszahlen negativ beeinflusst und die Akzeptanz aller Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung senkt, ist für mich nicht zu ertragen.“

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