Merkurist ist zurück

Zwei Monate nach dem Aus geht es doch weiter: Merkurist wird ab heute wieder über Aktuelles aus Mainz und Umgebung berichten. Hier erzählen wir euch, wie es zu diesem Comeback kam.

Merkurist ist zurück

Auf diese Nachricht, die wir am 13. November 2020 verkünden mussten, hätten wir am liebsten verzichtet: „Merkurist sagt traurig ‘Danke’ und ‘au revoir’.“ Seit 2015 hatten wir über das Wichtigste aus Mainz und Umgebung berichtet, diesmal ging es um uns selbst. Die Corona-Situation – und speziell der zweite Lockdown – hatten unserem Unternehmen stark zugesetzt. Der „au revoir“-Artikel war zugleich der letzte Text, der auf Merkurist erscheinen sollte. Vorerst.

Denn das konnte es einfach noch nicht gewesen sein. Speziell über Facebook und Instagram kamen Hunderte traurige Reaktionen, viele wollten nicht wahrhaben, dass es Merkurist nicht mehr gibt. Einige Mitarbeiter sahen das ähnlich. Also suchte das Team für einen Neustart starke Unterstützer – der erste, der zusagte, war der Mainzer Unternehmer Matthias Willenbacher („Wiwin“). Der sagt: „Die Medienlandschaft in Mainz und im Rhein-Main-Gebiet braucht Vielfalt. Gerade ein so leserorientiertes Medium wie Merkurist ist enorm wichtig. Deshalb will ich dabei mithelfen, Merkurist wieder auf die Beine zu stellen.“

Mehr Nachhaltigkeit

Und da sind wir jetzt wieder. Das Redaktionsteam bilden Michelle Sensel, Peter Kroh, Michael Meister und Ralf Keinath, die vorher auch schon in Mainz und Wiesbaden für Merkurist gearbeitet hatten. Frank Georg leitet erneut den Vertrieb. Ab dem heutigen 18. Januar berichten wir wieder täglich aus Mainz und Umgebung.

Inhaltlich wird die Merkurist-Redaktion in Zukunft mehr auf das Thema Nachhaltigkeit setzen. Dabei werden regelmäßig Projekte und Personen vorgestellt, die mit innovativen Ideen die Energiewende vorantreiben – denn davon gibt es in Mainz und Umgebung einige! Die Redaktion hat dafür eine neue Rubrik eingeführt: Innovation und Nachhaltigkeit.

Ihr könnt mitmachen!

Das Grundkonzept von Merkurist bleibt auch nach dem Neustart gleich: Leser können eigene Themen („Snips“) direkt auf die Plattform stellen, andere User können diese Snips mit „Oha-Klick“ hochvoten und weitere Infos oder Bilder posten. Wenn ein Snip den Oha-Wert von 100 Prozent erreicht, bearbeiten die Journalisten das Thema und schreiben dazu einen Artikel.

Merkurist freut sich ab dem 18. Januar wieder auf aktive Leser und viele spannende Themen. Wir sind jetzt auch wieder auf Facebook, Instagram und Twitter vertreten. Zunächst nur in Mainz – bald soll auch Wiesbaden folgen.

Startnext-Kampagne folgt

In Zukunft braucht das Merkurist-Team aber weitere Helfer. In einem zweiten Schritt wollen wir ab Februar mit einer Startnext-Kampagne auch euch um Unterstützung bitten. Jeder Beitrag ist willkommen. Denn: Die Corona-Krise ist noch nicht vorbei – und Lokaljournalismus kostet Geld.

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