Mainzer Gastronomen starten Petition

Gastro-Betriebe könnten dieses Jahr nicht überstehen

Mainzer Gastronomen starten Petition

Mit der gemeinsamen Petition „#mainzperspektive“ wollen Mainzer Gastronomen auf ihre aktuell schwierige Situation aufmerksam machen. Denn: Die Lage der Gastronomie sei dramatisch. Das sagen zwei Mainzer Gastronomen, denen wegen der aktuellen Corona-Krise und den Bestimmungen für ihre Lokale eine Perspektive fehle: Vera Kohl, Inhaberin der „Dicken Lilli“, und Jan Appeltrath, Inhaber des „Gasthaus Willems“ (wir berichteten).

Besonders für kleine Gastronomie-Betriebe sei Öffnen gerade keine Option - zu groß seien die wirtschaftlichen Einbußen. Mit der Petition wollen die Initiatoren in der Öffentlichkeit, aber auch in der Politik für Aufmerksamkeit sorgen. Sie sagen deutlich: „Unter den bestehenden Auflagen wird Deine Lieblingsgastronomie das Jahr nicht überstehen.“ Einen Grund dafür nennt Vera Kohl: „Die Kosten bleiben bei 100 Prozent, der Umsatz allerdings geht um 50 bis 60 Prozent zurück. Das ist nicht wirtschaftlich.“

Deshalb bitten die Gastronomen auch die Politik um Hilfe: „Und wir brauchen eure Unterstützung, damit die Politik nicht aus der Verantwortung entlassen wird und wir diese Krise überstehen.“ Sie wollen erreichen, dass die Politik die Gastronomen unterstützt. „Wir müssen gemeinsam eine Allianz bilden und öffentlich machen, dass es für uns gerade keine Perspektive gibt“, sagt Appeltrath. Die Initiatoren hoffen, dass so viele Gastronomen wie möglich die Petition unterschreiben.

Die Petition ist über die Website der Initiative „mainzperspektive“ erreichbar. (rk)

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