Aktion will Mainzer Kneipen helfen

Mit T-Shirts Kneipen retten - wie das geht, zeigt das Team von Kneipenhelfer. Mit seiner Aktion will es die Mainzer Kneipen und Bars unterstützen.

Aktion will Mainzer Kneipen helfen

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen - das dachte sich auch das Team der „Kneipenhelfer“. Mit seiner Aktion will es die Mainzer Kneipen- und Bar-Szene unterstützen. Denn auch diese ist von der aktuellen Corona-Krise stark betroffen: Seit mehr als sechs Wochen sind die Kneipen und Bars geschlossen, eine Änderung ist noch nicht in Sicht.

Um ihnen nun über die schwere Zeit hinweg zu helfen und den Mainzern zu ermöglichen, ihre Lieblingskneipe zu unterstützen, hat das „Kneipenhelfer“-Team T-Shirts und Hoodies mit dem Logo lokaler Kneipen und Bars bedruckt. Diese bieten sie nun online zum Verkauf an.

Das Konzept basiert auf gegenseitiger Solidarität. Und das funktioniert so: Bei dem Kauf der T-Shirts und Hoodies von einer bestimmten Kneipe, gehen zwei Drittel des Erlöses direkt an den Inhaber, ein Drittel geht in einen gemeinsamen, solidarischen Topf. Der Erlös daraus wird dann alle zwei Wochen unter den teilnehmenden Kneipen und Bars in der Stadt aufgeteilt. „Die viel beschriebenen Gutscheine verschieben den Umsatz und bieten der aktuellen Situation keine Lösung. Mit der Idee ‘Kneipenhelfer’ wollen wir dem entgegenwirken“, sagt Daniel Klusmann aus dem Team „Kneipenhelfer“.

Klusmann sagt weiter: „So kann man seine Zugehörigkeit und Identifikation, sprich Solidarität, während und nach dem Shutdown öffentlich zeigen.“ Außer den Produkten mit dem Logo der Kneipen gibt es auch noch das klassische Modell mit dem „Kneipenhelfer“-Logo: Auch hier werden die Erlöse gleichmäßig unter den Teilnehmern aufgeteilt.

Schon sechs Bars und Kneipen aus Mainz dabei

Das Team wendet sich direkt an die Gäste der Mainzer Kneipenszene: „Helft lokalen Kneipen und Bars in diesen außergewöhnlichen Zeiten und setzt euch mit dem Kauf eines Produktes für deren Erhalt ein und lasst uns solidarisch mit den Kneipen und Bars zeigen! Denn nur so bleiben gemeinsame Kneipenabende in Zukunft gesichert.“

In Mainz nehmen an der Aktion derzeit sechs Bars und Kneipen teil: „Domsgickel“, „Kleines Andechs“, „Klingelbeutel“, „Kneipche“, „Nolan’s“ und „Onkel Willy’s Pub“. Mittlerweile gibt es die Aktion „Kneipenhelfer“ bereits in 14 Städten in Deutschland. Die Idee stammt ursprünglich aus dem niedersächsischen Osnabrück. (df)

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