Stadt vergibt Restimpfdosen

Über 60-Jährige aus den Priogruppen können sich jetzt registrieren

Stadt vergibt Restimpfdosen

Die Stadt Mainz führt eine Impfbörse ein. Das heißt: Mainzer über 60 Jahre können sich ab sofort und unter bestimmten Bedingungen als Nachrücker registrieren lassen, um Restimpfdosen des AstraZeneca-Impfstoffs zu bekommen. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Durch die Impfbörse soll möglichst nichts von dem Vakzin ungenutzt bleiben, auch wenn jemand seinen Termin kurzfristig absagen muss. Wenn absehbar ist, dass im Impfzentrum Impfdosen übrig bleiben, werden die Registrierten aus der Liste kontaktiert und können sich wenig später impfen lassen.

So funktioniert die Restevergabe genau:

  • Wer interessiert ist, kann sich über die Webseite der Stadt registrieren.

  • Sind Impfdosen übrig, wird man per SMS zwischen 8:30 Uhr und 18:30 Uhr informiert und bekommt ein Impfangebot. Ausgewählt wird nach dem Zufallsprinzip.

  • Wird man geimpft, bekommt man danach automatisch und per Mail auch einen Termin zur Zweitimpfung.

Diese Voraussetzungen muss man erfüllen, um sich registrieren zu können:

  • Man muss 60 Jahre oder älter sein und nachweisbar zur Risikogruppe 1, 2 oder 3 gehören.

  • Fester Wohnsitz in Mainz

  • Man muss per SMS kurzfristig erreichbar sein.

  • Man muss innerhalb von 30 Minuten nach der Benachrichtigung im Impfzentrum RLP-Mainz in Mainz-Gonsenheim sein können.

  • Man muss bereits auf der Warteliste für die Terminvergabe stehen und kann das über die Wartelistennummer nachweisen.

Die Stadt weist daraufhin, dass nie vorher gesagt werden kann, ob an einem Tag Restdosen zur Verfügung stehen werden. Außerdem ersetze das neue System nicht die normale Terminvergabe beim Land, sondern ist ein zusätzlicher Service.

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