Der Mainzer Journalist und Gründer Marcel Friederich war mit seiner Initiative „MUTMACHER-Weg“ für den renommierten Impact of Diversity Award nominiert. Nun fand die Preisverleihung in München statt. Auch wenn er keinen Hauptpreis mit nach Hause nehmen konnte, blickt Friederich äußerst positiv auf den Abend zurück, wie er gegenüber Merkurist berichtet.
„Einen Hauptpreis bekam ich beim Impact of Diversity Award zwar nicht überreicht – gleichzeitig fühlt sich der Abend für mich und den MUTMACHER-Weg wie ein riesiger Schritt an“, erklärt Friederich. Seine 2025 gegründete Initiative war als eine von nur zwei für die Shortlist in gleich zwei Kategorien nominiert worden. „Allein das fühlt sich für mich riesengroß an“, so der Mainzer.
In einer Reihe mit prominenten Namen
Besonders deutlich wurde ihm die Wertschätzung in der Kategorie „Diversity Ambassador“ entgegengebracht. Hier wurde Stefan B. Wintels, der Vorstandsvorsitzende der KfW, ausgezeichnet. Ebenfalls nominiert war Eishockey-Nationalspieler Justin Schütz. „Dass meine noch junge Initiative in einem Atemzug mit solchen Persönlichkeiten und Organisationen genannt wird, macht mich vor allem dankbar“, sagt Friederich.
Mit seinem „MUTMACHER-Weg“ will der Mainzer, der seit seiner Geburt mit dem Möbius-Syndrom lebt, Menschen ermutigen, sich selbst zu akzeptieren und für mehr Respekt und Vielfalt in der Gesellschaft einzustehen. Sein sichtbares Markenzeichen, das „schräge Lachen“, war früher sein Makel, heute steht es für Mut und Perspektivwechsel.
Neue Pläne und Termine in der Region
Die Nominierung gebe ihm nun „viel Rückenwind für all das, was ansteht“. Dazu gehören auch die nächsten Schritte des erst im Juni gegründeten Vereins „MUTMACHER-Pioniere“, mit dem er noch mehr junge Menschen erreichen und stärken möchte.
Wer Marcel Friederich live erleben möchte, hat dazu bald in der Region Gelegenheit. Seine nächsten öffentlichen Veranstaltungen sind ein „MUTMACHER-Abend“ am 28. Juli in der Mainzer Christuskirche sowie eine Lesung am 27. August im Weingut Neus in Ingelheim.