Mainzerin Anastasiya: Schockierende Lebensbeichte im „Dschungelcamp“

Bisher ist die Mainzerin Anastasiya Avilova im „Dschungelcamp“ kaum aufgefallen. Doch am Sonntagabend schockierte das Playboy-Model die Zuschauer mit ihrer traurigen Vergangenheit und erzählte, wer ihr das Leben einst zur Hölle machte.

Mainzerin Anastasiya: Schockierende Lebensbeichte im „Dschungelcamp“

Nach zehn Tagen im Dschungel kommt das Mainzer Model Anastasiya Avilova nur auf wenige Sendeminuten. Ein kurzer Streit mit der Witwe von „Malle-Jens“, Danni Büchner, und eine erfolgreiche „Schatzsuche“ - das waren bisher die einzigen Momente, in denen Anastasiya, die schon für den „Playboy“ modelte, auffiel. Doch am Sonntagabend änderte sich dies schlagartig. Der Grund dafür ist eher traurig. So erzählte die Mainzerin über ihre schwierige Zeit als Teenager und wie sie von ihrem damaligen Freund geschlagen und gemobbt wurde.

„Ich hatte Bulimie“

Damals sei sie zwischen 16 und 19 Jahre alt gewesen, erklärt Anastasiya Box-Champion Sven Ottke und Danni Büchner, die abends mit ihr am Lagerfeuer saßen. „Ich hatte einen schlimmen Freund, der hat immer gesagt, dass ich fett und hässlich bin.“ Deswegen hungerte das Model, um dünner zu werden. „Ich hatte Bulimie, ich wollte immer ultra-schlank sein.“ Diese Komplexe habe sie dann noch sehr lange gehabt, sagt Anastasiya.

„Ich glaube, ich hab mich damals so zum Opfer machen lassen, weil ich so jung war und unerfahren. Und mein Selbstbewusstsein war schon immer alles andere als stark“, so die Mainzerin. Dennoch habe sie sich damals auch glücklich gefühlt, „weil ich gedacht habe, es ist die große Liebe, aber das habe ich mir nur eingeredet.“

Von Ex-Freund geschlagen

Dann erzählt das Model, was ihr von ihrem Freund noch konkret angetan wurde. „Das war Horror pur, er war sehr eifersüchtig.“ So durfte die Mainzerin keine Röcke tragen und sich auch nicht schminken. Dennoch sei sie damals immer beschimpft und schließlich auch geschlagen worden. „Er hat mich einmal mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen“. Seitdem habe sie Probleme mit einem Tränensack. „Das habe ich bis heute als Erinnerung an die Zeit“, sagt Anastasiya.

Nach all den Jahren hat das Mainzer Model nun aber einen klaren Blick auf seine Vergangenheit und den Ex-Freund. „Solche Menschen nutzen dich aus, um ihr eigenes Ego zu puschen.“ Erst mit der Zeit habe sie es dann geschafft, sich aus der Situation zu lösen. „Mit solchen Männern möchte ich nichts mehr zu tun haben.“ Ihre schlimme Vergangenheit blieb für Anastasiya aber nicht folgenlos. „Ich war auch beim Psychologen, um die Zeit zu verarbeiten.“ Völlig emotional öffnen, könne sie sich dennoch auch heute nicht, auch wenn sie inzwischen damit leben könne, sagt Anastasiya. „Mir geht es jetzt super, und das ist die Hauptsache. Was war, ist für mich jetzt unwichtig.“

Die Zuschauer von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ schien die tragische Lebensbeichte der Mainzerin aber nicht wirklich zu berühren. Bei der Verkündung, wer als nächstes das Camp verlassen muss, wurde Anastasiya gemeinsam mit Schauspieler Raúl Richter nominiert. Gehen musste am Ende aber keiner, da die endgültige Entscheidung auf den heutigen Montag vertagt wurde.

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ läuft noch bis zum Finale am Samstag (21:15 Uhr) täglich ab 22:15 Uhr auf RTL. (df)

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