Mainz erste deutsche Stadt gegen Atomwaffen

Mainz schließt sich weltweitem Aufruf gegen Atomwaffen an

Mainz erste deutsche Stadt gegen Atomwaffen

Als erste deutsche Stadt hat sich Mainz der globalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen angeschlossen. Oberbürgermeister Michael Ebling unterzeichnete am vergangenen Samstag den Städteappell der ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen).

„Vor dem Hintergrund des Austritts der USA aus dem INF-Vertrag, der nukleare Mittelstreckensysteme verbietet, zieht die Stadt Mainz die richtige Konsequenz, während sich die Bundesregierung weiter vor einem Bekenntnis zu dem Atomwaffenverbotsvertrag drückt“, so Martin Hinrichs, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland.

Großstädte wie Sydney, Manchester und Los Angeles sind bereits Teil des Appells. Damit fordern die Verantwortlichen die Bundesregierung auf, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterschreiben. Bisher haben 70 Länder den Vertrag unterzeichnet.

Mit Eblings Unterschrift unterstützt jetzt auch Mainz die Organisationen ICAN und IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War), die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurden.

(mm)

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