Silvester-Explosion: LKA-Experten messen Schäden am Tatort

Laser-Scanner entwirft 3D-Bild

Silvester-Explosion: LKA-Experten messen Schäden am Tatort

Wegen der gewaltigen Explosion in der Silvesternacht (wir berichteten) haben Experten des Landeskriminalamts (LKA) am Montagmorgen Messungen am Tatort durchgeführt.

Wie die Polizei meldet, wurden Holzhofstraße und Weißliliengasse von 10 Uhr und bis etwa 11 Uhr immer wieder für etwa zehn Minuten gesperrt. Die Experten entwarfen mit einem Laser-Scanner ein 3D-Bild von dem Tatort, um die Beschädigungen zu einem Gesamtbild zusammenzuführen. Nach jedem Scan wurde die Fahrbahn freigegeben, um so die Verkehrsbeeinträchtigungen zu minimieren.

„Mit dieser neuen Technik werden die Wucht und die Sprengkraft analysiert, um die Tat strafrechtlich einordnen zu können“, erklärt Polizei-Sprecher Alexander Koch auf Merkurist-Nachfrage. Das LKA erstellt ein Gutachten zu den Schäden. Derzeit ist noch die Spurensicherung vor Ort.

Wie Koch weiter sagt, wurden bereits mehr als zehn Zeugen zu dem Vorfall vernommen. In der Neujahrsnacht war gegen 0:10 Uhr ein Notruf zu der Explosion eingegangen (wir berichteten). Eine Frau wurde leicht verletzt. Mehrere Zeugen machten ein Video von dem Vorfall, unter anderem Merkurist-Leser Sascha:

(mm)

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