Bauland in Mainz wird immer teurer

Auch Wohnungspreise sind angestiegen

Bauland in Mainz wird immer teurer

Wer in Mainz bauen will, muss tief in die Tasche greifen. Innerhalb von zehn Jahren ist der Preis pro Quadratmeter Bauland in der Stadt um durchschnittlich fast 300 Prozent teurer geworden. Das meldet die Deutsche Presse Agentur (dpa) in Bezug auf eine Erhebung des rheinland-pfälzischen statistischen Landesamts.

2019 kostete der Quadratmeter im Schnitt 1353 Euro. Das waren 296,5 Prozent mehr als noch 2009. Auch im Rest des Landes zogen die Preise in den letzten zehn Jahren insgesamt an - durchschnittlich um 24,6 Prozent auf 136 Euro pro Quadratmeter.

Lediglich fernab von Ballungsgebieten wie Mainz sind die Preise gesunken. Im Kreis Cochem-Zell kostete ein Quadratmeter baureifes Land durchschnittlich 44 Euro und damit 2,6 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor.

Doch nicht nur die Kosten für Bauland sind stark angestiegen, auch wer eine Wohnung in Mainz kaufen will, muss mehr Geld investieren. Laut einer Analyse des Immobilienportals immowelt sind die Kaufpreise für Wohnungen in Mainz im vergangenen Jahr erneut angestiegen (wir berichteten). Demnach legte der Preis pro Quadratmeter im Vergleich zum Jahr 2019 noch einmal um sechs Prozent zu. Heute liegt er im Schnitt bei 3690 Euro.

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