Brand in Asylunterkunft: Bewohner evakuiert

Mehrere Personen mit Verdacht auf Rauchvergiftung

Brand in Asylunterkunft: Bewohner evakuiert

In der Nacht auf Montag hat es in einer Asylunterkunft in Hochheim am Main gebrannt. 20 Menschen mussten evakuiert werden, fünf Bewohner wurden wegen Verdachts auf Rauchvergiftung medizinisch versorgt.

Aus bislang ungeklärten Gründen fing eine im Hausflur abgestellte Couch in dem Wohnheim in der Frankfurter Straße gegen 1 Uhr Feuer. Mehrere Hausbewohner versuchten zunächst, den Brand zu löschen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz und konnte schließlich verhindern, dass sich der Brand weiter im Haus ausbreitete. Die fünf Bewohner, die zunächst wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung versorgt wurden, konnten nach ambulanter Behandlung später wieder entlassen werden.

Wegen der starken Rauchentwicklung sind Teile des Gebäudes nun nicht mehr bewohnbar. 20 Personen aus acht Wohneinheiten wurden in anderen Unterkünften untergebracht. Der Sachschaden beläuft sich nach aktuellen Schätzungen auf etwa 150.000 Euro.

Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Main-Taunus hat die Ermittlungen übernommen und sucht nun nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Diese werden unter der Telefonnummer 06196-2073-0 entgegengenommen.

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