So gehen Mainzer Angestellte mit der Hitze um

Seit einigen Wochen nun hält die Hitzewelle in Mainz an. Vor allem Mainzer, die unter freiem Himmel arbeiten, leiden darunter. Verschiedene Mainzer Firmen erklären, wie ihre Mitarbeiter mit dem heißen Wetter umgehen.

So gehen Mainzer Angestellte mit der Hitze um

Temperaturen über 30 Grad - Die Hitzewelle in Mainz lässt noch immer nicht nach (wir berichteten). Für viele Mainzer Angestellte, die draußen arbeiten und nicht im klimatisierten Büro sitzen, ist das eine schweißtreibende Angelegenheit. Doch wie gehen sie mit dem Wetter um? Merkurist hat nachgefragt.

Wasser für Busfahrer und Rikscha-Fahrer

Vor allem im Sommer kann es in Mainzer Bussen heiß werden. Doch nicht nur die Fahrgäste sind der Hitze ausgesetzt, sondern auch die Busfahrer. Jens Grützner, Pressesprecher der Mainzer Mobilität (MM), erklärt, wie die Fahrer mit der Hitze umgehen: „An die Busfahrer-Kollegen werden bei hohen Temperaturen jedes Jahr Wasserflaschen ausgegeben, um ihnen das Leben hinter dem Steuer zu erleichtern.“ Auch die Mitarbeiter der Stadtwerke werden bei Hitze versorgt: „Bei solchen Temperaturen werden die Monteure, die in Baugruben oder im Bereich Gas, Wasser, Strom arbeiten, stets mit Wasser versorgt“, so Grützner.

Auch für die Fahrrad-Aktivistin und Rikscha-Fee Daiana Neher ist Wasser ein probates Mittel gegen die Hitze: „Unsere Fahrer bekommen Sprühfläschchen mit kaltem Wasser und können das während der Fahrt benutzen. Das ist dann sehr angenehm für sie und auch für die Gäste.“ Zudem möchte sie nicht, dass ihre Fahrer zu lange in der Sonne stehen: „Nicht, dass meine Mitarbeiter einen Sonnenstich bekommen“, so Neher.

Dachdecker dürfen früher Feierabend machen

Anders als Rikscha- und Busfahrer sind Dachdecker der Hitze und der Sonne direkt ausgesetzt. Der Mainzer Dachdeckermeister Thomas Neger weiß um die gefährlichen Auswirkungen, wenn man zu lange in der Sonne arbeiten muss. Deshalb legt er bei solchen Temperaturen auch keine klaren Arbeitszeiten fest: „Ich überlasse das meinen Arbeitern. Die können dann um 14 oder 15 Uhr Schluss machen, bevor sie einen Sonnenstich bekommen. Ich muss nur sehen, dass die Arbeit gewährleistet ist.“ Dabei vertraut er seinen Arbeitern: „Die wissen, was gemacht werden muss. Deshalb sorge ich dafür, dass sie nicht überstrapaziert werden“, so Neger.

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