Ein brennender Transformator hat am Montagvormittag zu einem Feuerwehreinsatz am Helmholtz-Institut auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz geführt. Das meldet die Feuerwehr Mainz.
Gegen 10:30 Uhr wurde die Feuerwehr durch eine automatische Brandmeldeanlage alarmiert. Als die Einsatzkräfte am Staudingerweg eintrafen, wies sie ein Mitarbeiter in die Lage ein. Aufgrund erster Informationen über eine Rauchentwicklung im ersten Untergeschoss erhöhte der Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe.
Die Erkundung vor Ort ergab, dass in einem Versuchslabor ein Labortransformator Feuer gefangen hatte. Ein Trupp unter Atemschutz brachte das brennende Gerät ins Freie. Der Brand blieb auf den Transformator begrenzt und breitete sich nicht auf andere Einrichtungsgegenstände oder Gebäudeteile aus. Anschließend entrauchten die Einsatzkräfte den Bereich mit zwei Hochleistungsbelüftungsgeräten.
Mitarbeiter verhindert größeren Schaden
Wie sich herausstellte, hatte ein anwesender Brandschutzhelfer bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr geistesgegenwärtig reagiert. Er betätigte den Not-Aus-Schalter für den Raum und schaltete das Gerät somit stromlos. Diese Handlung verhinderte laut Feuerwehr vermutlich, dass ein größerer Schaden entstand.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Insgesamt waren 17 Kräfte der Berufsfeuerwehr, zwei Polizisten sowie vier Rettungskräfte im Einsatz. Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen war der Einsatz beendet.