Mainz 05 beendet schwarze Serie gegen Bremen

Mit 2:1 hat der FSV Mainz 05 sein Heimspiel gegen den SV Werder Bremen am Sonntagabend gewonnen. Wie wichtig dieser Sieg für die Mainzer war, zeigte ein Blick auf Sportvorstand Rouven Schröder.

Mainz 05 beendet schwarze Serie gegen Bremen

Kurz vor dem Ende des Bundesligaspiels zwischen Mainz 05 und Werder Bremen gingen mit FSV-Sportdirektor Rouven Schröder noch einmal die Gäule durch. Mit geballter Faust gab Schröder von der Bank aus an Stadionsprecher Klaus Hafner weiter: „Mach die Zuschauer noch mal richtig heiß!“ Und Hafner befolgte den Rat. Diese Szene ist ein Sinnbild für diesen 2:1-Arbeitssieg der Mainzer am Sonntagabend. Nicht immer schön, nicht immer sicher, am Ende aber hat sich der Wille der Mainzer durchgesetzt.

Für Schröder war es ohnehin kein gewöhnliches Spiel, kam er doch im Frühling 2016 aus Bremen nach Mainz. Und auch gegen die ein oder andere Negativserie mussten die 05er heute ankämpfen. Seit dem 3. Spieltag hatte die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz keinen Sieg mehr eingefahren. Am vergangenen Mittwoch musste die Mannschaft dann noch das unglückliche Pokal-Aus in Augsburg verkraften.

Mateta und Gbamin treffen zum Sieg

Und dann war da noch die Werder-Serie zu bewältigen: Die letzten vier Heimspiele gegen die Bremer konnte Mainz 05 nicht gewinnen. Und dafür, dass diese Serie ein Ende nahm, sorgten die beiden Mainzer Jean-Phillippes Mateta (25. Spielminute) und Gbamin (51.), die die 05er mit 2:0 in Führung brachten. Am Sieg sollte auch der Anschlusstreffer von Claudio Pizarro (78.) nichts mehr ändern.

Wenige Minuten nachdem Rouven Schröder noch um den Sieg zitterte, sprang der Sportvorstand glücklich auf dem Rasen der Opel Arena auf und ab. Nur ganz kurz, dann packte ihn schon wieder die Souveränität. Ein paar Luftküsse ins Publikum, ein bisschen Beifall in Richtung der Fan-Tribüne, dann verschwand Schröder schon wieder in Richtung der wartenden Reporter.

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