Erstes Stadtteilfest startet

„Mombach feiert - mit Abstand - am besten“- so heißt die Veranstaltung, die am Freitag in der Hauptstraße beginnt. Unter Einhaltung der Hygieneregeln soll dort mehrere Tage gefeiert werden. Damit werden vor allem die Mainzer Schausteller unterstützt.

Erstes Stadtteilfest startet

An den kommenden zwei Wochenenden (14. bis 23.8.) wird unter Beteiligung der Mainzer Schausteller das „Mombach feiert — mit Abstand — am besten“-Event stattfinden. Unter der Schirmherrschaft von Ortsvorsteher Christian Kanka (SPD) wird dann unter Einhaltung der Hygieneregeln auf dem Gelände an der Herz-Jesu-Kirche in der Hauptstraße gefeiert.

Unterstützung für Schausteller

Auf einem Facebook-Post kündigt Ortsvorsteher Kanka bereits an: „Ich bin mir sicher, dass es ein tolles Fest über mehrere Tage geben wird. Mit dem Besuch unterstützen wir auch die Mainzer Schausteller.“ Doch wie kam es überhaupt zum Fest und der Zusammenarbeit? Auf Anfrage von Merkurist erklärt der Vorsitzende der Mainzer Schausteller, Marco Sottile, dass Kanka auf seinen (Sottiles) Vater zugegangen sei, weil er um die prekäre Lage der Schausteller wusste. So sei man sich schnell einig geworden und habe gemeinsam die Veranstaltung organisiert.

Das schreibt auch Ortsvorsteher Kanka in seinem Post. So sei er dankbar dafür, dass sich Marco und Aldo Sottile sowie der Laurentiushof Weingut Eckert dazu entschlossen hätten, ein kleines Fest für die Mombacher und natürlich auch für andere zu organisieren. Innerhalb weniger Stunden habe man Ideen gesammelt, sich ausgetauscht, sich vor Ort getroffen, ein Konzept erarbeitet und mit den zuständigen Stellen bei der Verwaltung gesprochen. Grund der Feier sei, dass sich die Bauarbeiten in der Mombacher Hauptstraße dem Ende nähern.

„Großer Dank an den Orstvorsteher“

Auf dem Festgelände wird es dann einen Biergarten geben sowie ein Kinderkarussell, einen Weinstand und auch einen Imbiss. Außerdem werden Bratwurst, Crêpes und Süßwaren wie Zuckerwatte, Popcorn und Softeis angeboten. Die Imbissstände sind täglich von 12 bis 22 Uhr geöffnet, die Fahrgeschäfte von 14 bis 22 Uhr. Am 18. August ist ab 18 Uhr ein traditionelles „Lewwerklees“-Essen geplant. Rund 350 Besucher dürfen zeitgleich auf das Gelände.

Wie Sottile sagt, achte man bei der gesamten Veranstaltung darauf, dass vor Ort die Hygieneregeln eingehalten werden. So gebe es Einlasskontrollen und die Besucher müssten ihre Kontaktdaten angeben. Zudem würden auf dem Festgelände Desinfektionsspender aufgestellt. Auch Ortsvorsther Kanka erinnert in seinem Post noch einmal an die aktuellen Regeln: „Denkt bitte trotzdem, bei aller Freude, an die nötigen Abstände und Schutzmaßnahmen wie Mundschutz. Regeln sind dazu da, dass sie eingehalten werden und darauf wird vom Veranstalter geachtet.“

Schausteller-Chef Marco Sottile ist indes froh über die mit dem Fest verbundenen ersten Einnahmen seit langer Zeit. „Es geht an ganz großer Dank an den Ortsvorsteher, der die schwierige Lage der Schausteller erkannt hat und uns nun mit der Veranstaltung so tatkräftig unterstützt, wie wir es lange nicht mehr gewohnt waren.“ Vielleicht gebe es ja auch in anderen Vororten von Mainz bald die Möglichkeit, solche Feste auszurichten, so Sottile. (ts)

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