Tierquäler zünden offenbar lebende Tauben an

Tiere überleben mit schweren Verletzungen

Tierquäler zünden offenbar lebende Tauben an

Unbekannte haben am Donnerstag offenbar zwei lebendige Tauben vor dem Mainzer Hauptbahnhof angezündet. Das berichtet die Facebook-Seite Kleintierhaus Tierheim Mainz in einem Post.

Die Tiere überlebten den Vorfall schwerstverletzt und wurden daraufhin dem Mainzer Tierheim übergeben. In dem Post heißt es: „Wir sehen fast täglich misshandelte, fast zu Tode getretene, vergiftete, mit Fritierfett überschüttete Tauben vom Bahnhof, aber sowas hatten wir noch nicht. Die beiden wurden angezündet!“

Weiter heißt es, aufgrund des Verbrennungsmusters könne ein Unfall höchstwahrscheinlich ausgeschlossen werden. Die Tauben wurden inzwischen medizinisch versorgt. Ob sie überleben werden, steht noch nicht fest. „Wie bei allen Brandopfern entscheiden die nächsten Tage, da beide Tauben natürlich auch einige Toxine eingeatmet haben, der heiße Rauch…“, heißt es weiter im Post.

Bei einem der beiden Tiere müsse noch abgewartet werden, ob ein Auge erhalten bleibt, bei dem anderen Tier müssen vermutlich Krallen amputiert werden. Dass die Tauben überlebt haben, sei aufmerksamen Menschen zu verdanken, die nicht weggesehen hätten. Sollten Zeugen den Vorfall beobachtet haben, können diese sich an das Mainzer Tierheim wenden. Im Facebook-Post heißt es: „Wir behandeln natürlich auch jeden Hinweis diskret!“ Man habe Anzeige wegen Tierquälerei erstattet und außerdem das Veterinäramt eingeschaltet, erklärt eine Tierheim-Mitarbeiterin gegenüber Merkurist. (js)

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