Polizei rettet Hund in Mainz vor Tierquäler

Tierhalte- und Betreuungsverbot erlassen

Polizei rettet Hund in Mainz vor Tierquäler

Die Bundespolizei hat einen Schäferhund vor einem Tierquäler gerettet. Wie die Beamten am heutigen Donnerstag mitteilen, waren mehrere Menschen im Mainzer Hauptbahnhof auf den Fall aufmerksam geworden.

Die Beamten wurden bereits am 9. Juni von einer Zeugin alarmiert. Sie sah, wie ein Mann seinen Schäferhund im Zug mehrfach schlug und trat. Die Frau machte daraufhin am Mainzer Hauptbahnhof auf sich und den Mann aufmerksam. Daraufhin meldeten sich weitere Reisende, die den Vorfall bestätigen konnten.

Im Verlauf der Kontrolle stellte sich weiterhin heraus, dass der Hundehalter schon mehrfach wegen Tierquälerei beim Veterinäramt gemeldet worden war. Trotz seiner schlechten Erfahrungen baute „Butz“ schnell Vertrauen zu den Polizeibeamten auf. Er bekam Wasser und Leckerlis und wurde schließlich von der Feuerwehr an das Tierheim übergeben.

Gegen den 26-jährigen Halter des Hundes wurde jetzt ein Tierhalte- und Betreuungsverbot für Hund erlassen. Er muss außerdem die gesamten Kosten tragen, die beim Einsatz und der Betreuung entstanden sind.

Logo